Medienecho

News

News

29.04.2026

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Schuld ohne Täter«

Eva Illouz über ein politisiertes Gefühl

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton, 29.04.2026, S. 12.

13.04.2026

Medienecho │ UniReport

»Perspektiven der Demokratie«

Drei neue Fellows arbeiten auf Einladung des Schwerpunktes »Democratic Vistas« am Forschungskolleg Humanwissenschaften.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 1, 13.04.2026, S. 14.

09.10.2025

Medienecho │ UniReport

»Kriselndes Völkerrecht«

Bad Homburg Conference 2025 war dem Thema Recht und Macht in der internationalen Politik gewidmet.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 5, 09.10.2025, S. 7.

23.09.2025

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Rechtlosigkeit wird zum Programm«

Homburg Conferences widmet sich der Verfassung der Welt und der Krise des Völkerrechts

Taunus Zeitung, 23.09.2025

Bericht über Podiumsdiskussion der Bad Homburg Conference 2025 am Forschungskolleg Humanwissenschaften.

21.08.2025

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Bilder der Erinnerung«

Ausstellung in der Englischen Kirche

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein-Main, 21.08.2025, S. 12

Bericht über die Ausstellung »Die Erinnerung wird nicht verblassen« von Gladys Kalichini und Tuli Mekondjo

29.07.2025

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Vergessene Heldinnen«

Künstlerinnen beleuchten die Rolle der Frau im Kampf gegen Kolonialismus

Taunus Zeitung, 29.07.2025

Bericht über Eröffnung der Ausstellung »Die Erinnerung wird nicht verblassen« von Gladys Kalichini und Tuli Mekondjo

25.07.2025

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Vom Privileg zum Menschenrecht«

Politologe referiert, wie sich das Verständnis von „Gleichheit“ in der Geschichte veränderte

Taunus Zeitung, 25.07.2025

Bericht über die Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe: »Umkämpftes Vermächtnis. Die ›Declaration of Independence‹ als lebendige Tradition, 1776 – 2026« anlässlich des 250. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung der USA.

10.06.2025

Medienecho │ UniReport

»Die Sorge vor dem Schwund der Bevölkerung«

Der bulgarische Politologe Ivan Krastev sprach im Rahmen der vierten John McCloy Lecture im Forschungskolleg Humanwissenschaften über den Einfluss demographischer Ängste auf die Abkehr von der Demokratie.

26.04.2025

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

»Schmelztiegel auf dem Hügel«

Im Forschungskolleg kommen junge Menschen aus aller Welt zusammen

Frankfurter Rundschau, 26. April 2025.

Bericht über Fellows, die derzeit am Forschungskolleg anwesend sind.

22.04.2025

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Ideenschmiede und Begegnungsort«

Im Forschungskolleg kommen junge Menschen aus aller Welt zusammen

Taunus Zeitung, 22.04.2025, S. 21

Bericht über Fellows, die derzeit am Forschungskolleg anwesend sind.

16.04.2025

Medienecho │ UniReport

»Emotionaler Bildersturm«

Nimrod Hurvitz beschäftigt sich am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität mit dem Thema »Archäologie im Visier: Emotionen und Ziele hinter der Zerstörung des Kulturerbes durch den IS«.

27.03.2025

Medienecho │ Bad Homburger Woche

»Bürger denken oft langfristiger als politische Eliten«

Bericht in der Bad Homburger Woche über die Buchvorstellung von Prof. Dr. Brigitte Geißel, Professorin für Politikwissenschaft und Politische Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt, über ihr Buch „Demokratie als Selbst-Regieren. Demokratische Innovationen von und mit Bürgerinnen und Bürgern“ am 18.03.2025 am Forschungskolleg Humanwissenschaften.

22.03.2025

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Krise kann auch Chance heißen«

Politologin macht Vorschläge, um Bürger für Demokratie zu motivieren

Taunus Zeitung, 22. März 2025

Bericht über die Buchvorstellung des Buches »Demokratie als Selbst-Regieren. Demokratische Innovationen von und mit Bürgerinnen und Bürgern«, den die Professorin für Politikwissenschaft und Politische Soziologie Brigitte Geißel am 18.03.2025 am Forschungskolleg Humanwissenschaften gehalten hat.

06.02.2025

Medienecho │ UniReport

»Demokratieforschung in Zeiten von Krisen«

Zwei neue Fellows am Forschungskolleg Humanwissenschaften.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 1, 06.02.2025, S. 13.

Die Fellows Dr. Clementina Gentile Fusillo und Dr. Larissa Wallner arbeiten auf Einladung von Professor Rainer Forst und dem Justitia Center for Advanced Studies am Forschungskolleg.

05.12.2024

Medienecho │ UniReport

»Demokratie neu denken«

Drei neue Fellows am Forschungskolleg Humanwissenschaften werden eng mit der Forschungsgruppe »Democratic Vistas. Reflections on the Atlantic World« zusammenarbeiten.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 6, 12.05.2024, S. 12.

02.11.2024

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Moral des Monopols

Donald Trump soll ihnen die Tür zum weißen Haus öffnen: Was J.D. Vance, Peter Thiel und die Neue Rechte mit Amerika vorhaben.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton, 02.11.2024, S. 11

Artikel von Johannes Völz, Professor für Amerikanistik an der Goethe-Universität Frankfurt und Ko-Sprecher des am Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg angesiedelten John McCloy Transatlantic Forum über die Präsidentschaftswahl und die Neue Rechte in den USA.

10.10.2024

Medienecho │ UniReport

Wie tickt die KI?

Die achte Bad Homburg Conference widmete sich der aktuellen Frage, wie KI unsere Zukunft formt.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 5, 10.10.2024, S. 20

Spätestens wohl seit der Verbreitung von ChatGPT ist das Thema Künstliche Intelligenz im allgemeinen Bewusstsein präsent. Doch wie kommen KI-Systeme zu ihren Aussagen und Prognosen, was können uns diese tatsächlich über die Zukunft sagen und wo sind ihre Grenzen? Welche Vorannahmen, Verzerrungen oder Machtverhältnisse sind dabei im Spiel? Diese und noch weitere Fragen standen im Fokus der diesjährigen Bad Homburg Conference, zu der das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt, das Center for Critical Computational Studies (C3S) der Goethe-Universität und die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe eingeladen hatten

02.10.2024

Medienecho │ Bad Homburger Woche

Was kann Künstliche Intelligenz in Zukunft leisten?

Bericht in der Bad Homburger Woche über die Bad Homburg Conference 2024, die am 20.- 21. September 2024 stattgefunden hat.

26.09.2024

Medienecho │ Taunus Zeitung

Die beste aller Welten - immer noch

Politologe macht Hoffnung in Zeiten globaler Krisen

Taunus Zeitung, 26. September 2024, S. 8

Bericht über den Vortrag »It Was the Best of Times: The Bright Future of the Transatlantic Alliance«, den der amerikanische Politikwissenschaftler Professor Michael Kimmage am 23.09.2024 am Forschungskolleg Humanwissenschaften gehalten hat.

20.09.2024

Medienecho │ Taunus Zeitung

Eine Villa ohne Elfenbeinturm

Wissenschaft im Dialog: Kultusminister besucht Forschungskolleg Humanwissenschaften

Taunus Zeitung, 20. Juli 2024, S. 10

Auf seiner ersten sommerlichen Hessentour nahm sich der neue Hessische Minister für Wissenchaft undd Forschung, Imon Gremmels (SPD) Zeit für einen Beusch der Werner-Reimers-Stiftung in Bad Homburg.

19.07.2024

Medienecho │ Taunus Zeitung

Schlägt nach Patt die Stunde der Diplomatie?

Experten diskutieren über Wege aus dem Ukraine-Krieg

Taunus Zeitung, 19. Juli 2024, S. 8

Auch das ist möglich: eine kontroverse Diskussion über Perspektiven für die Beendigung des Krieges in der Ukraine ohne gegenweitige Unterstellungen und Beschimpfungen.

11.07.2024

Medienecho │ UniReport

»Rassenungleichheit in einer polarisierten Gesellschaft überwinden«

Paul Lichtermann, Professor für Soziologie und Religion an der Universität of Southern California, im Interview über sein aktuelles Forschungsprojekt.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 4, 11.07.2024, S. 11.

Der Soziologie- und Religionprofessor Paul Lichtermann forscht am Forschungskolleg Humanwissenschaften (FKH) über weißen Antirassismus und kollektives Handeln gegen systemischen Rassismus.

11.07.2024

Medienecho │ UniReport

»Demokratie (auch) als Lebensform«

Die Autoren im Gespräch über ihr Buch »Horizonte der Demokratie. Offene Lebensformen nach Walt Whitmann«

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 4, 11.07.2024, S. 8.

Johannes Völz und Till van Rahden zum Buch »Horizonte der Demokratie«, erschienen im Rahmen des Frankfurter Forschungskreises »Democratic Vistas: Reflections on the Atlantic World«

03.06.2024

Medienecho │ UniReport

»Infernalische Anziehungskraft«

Rückblick auf die dritte John McCloy Transatlantic Lecture

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 3, 03.06.2024, S. 16.

Die renommierte Juristin und Publizistin Constanze Stelzenmüller sprach am Forschungskolleg Humanwissenschaften über den schicksalsträchtigen US-Präsidentschaftswahlkampf 2024 und die fatale Begeisterung vieler Menschen in den USA und auch im Ausland für Trump.

03.06.2024

Medienecho │ UniReport

»Schwindender Einfluss der ›amerikanischen Theorie‹«

Der Geistes- und Kulturhistoriker Gregory Jones-Katz im Interview über sein Forschungsprojekt

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 3, 03.06.2024, S. 14.

Der Amerikaner Gregory Jones-Katz beschäftigt sich am Forschungskolleg Humanwissenschaften mit der Geschichte der amerikanischen Philosophie und Kulturwissenschaft seit den 1960er Jahren bis zur Gegenwart.

19.01.2024

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Kein Grund zum Fatalismus, aber jeden zur Eile«

Autorinnen stellen ihr Buch »Vom Verschwinden der Arten« vor und zeigen Lösungen auf

Taunus Zeitung, 19. Januar 2022, S. 10

»Der Ursprung der Arten« – mit diesem Buch hat der englische Naturforscher Charles Darwin (1809–1882) die grundlegenden Prinzipien der Entwicklung des anscheinend tausendfach vielgestaltigen Lebens auf der Erde beschrieben. Die deutsche Ausgabe ist im Verlag Klett-Cotta erschienen. »Vom Verschwinden der Arten« lautet der Titel eines neuen Buchs, das derselbe Verlag jetzt in sein Programm aufgenommen hat.

12.10.2023

Medienecho │ UniReport

»Wir brauchen eine gemeinsame Sprache der Menschenrechte«

Rückblick auf die Bad Homburg Conference 2023

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 5, 12.10.2023, S. 13f.

Die Bad Homburg Conference 2023 »Flucht und Migration. Herausforderungen für Religionen und (post)säkulare Gesellschaften« fand am 12. und 13. September 2023 im Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität statt, in Kooperation mit der Stadt Bad Homburg, den Forschungsverbünden »Dynamiken des Religiösen« und »ConTrust« sowie dem Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales (IFRA/SHS) und dem Buber-Rosenzweig- Institut der Goethe-Universität.

09.02.2023

Medienecho │ UniReport

»Über Erzählungen eine gemeinsame Welt teilen«

Der Politikwissenschaftler Dr. Nojang Khatami erforscht, wie die liberalen demokratischen Ordnungen mit einem stärkeren Ethos der Solidarität belebt werden können

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 1, 09.02.2023, S. 16.

Zu den bekanntesten Ansätzen, die sich mit der Frage der Solidarität in von großer Vielfalt geprägten Gesellschaften befassen, gehören der Multikulturalismus, die deliberative Demokratietheorie sowie die Staatsbürgerschafts- und Migrationsstudien. Diese Ansätze betonen im Großen und Ganzen Normen wie Inklusion, Anpassung und Respekt vor der Vielfalt im Rahmen der Rechte und Pflichten, die Bürgerinnen und Bürger untereinander haben. Diese Theorien enthalten zwar wertvolle Einsichten, die häufig in Form von Normen und politischen Maßnahmen umgesetzt werden, doch sie alle neigen dazu, die Art und Weise zu übersehen – oder zumindest herunterzuspielen –, in der marginalisierte Bevölkerungsgruppen entmachtet oder dominiert bleiben können, selbst wenn sie formal als Teil des Demos einbezogen werden. Ich glaube, dass wir hier entscheidende Maßnahmen ergreifen müssen, um unsere liberalen demokratischen Ordnungen mit einem stärkeren Ethos der Solidarität zu erfüllen, indem wir die Bürger durch Erzählungen auf das Leben anderer einstimmen.

09.02.2023

Medienecho │ Bad Homburger Woche

»Nicht Hypes hinterherlaufen, sondern eigene Fragen stellen«

In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft und Politik eigentlich? Sind Wissenschaftler – wie in der Coronazeit oft vermutet – Handlanger politischer Entscheider, die ad hoc belastbare Theorien und Fakten liefern, die sich in politisches Handeln übersetzen lassen? Oder ist Wissenschaft frei und in der Lage, ihre selbst gestellten Fragen in ergebnisoffenen, interdisziplinären Dialogen zu erörtern und im Idealfall die breite Öffentlichkeit an den Forschungsprozessen teilhaben zu lassen? Das öffentliche Podiumsgespräch „Forschung und Gesellschaft“, zu dem das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe- Universität Frankfurt gemeinsam mit der Partei Bündnis 90/Die Grünen des Hochtaunuskreises in die Bad Homburger Werner-Reimers-Stiftung eingeladen hatte, zeigte jedenfalls: Wissenschaft, Politik und Gesellschaft müssen gerade in Krisenzeiten ihre je eigenen Grenzen kennen und benennen.

08.12.2022

Medienecho │ UniReport

»Vertiefender Diskurs über transatlantische Beziehungen«

»John McCloy Transatlantic Forum« am Forschungskolleg Humanwissenschaften eröffnet

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 6, 08.12.2022, S. 19.

Anfang November wurde am Forschungskolleg Humanwissenschaften das »John McCloy Transatlantic Forum« eröffnet. Den Festvortrag hielt der Politikwissenschaftler Charles Kupchan, der in der Obama-Regierung der wichtigste Europa-Berater war und als Professor für International Affairs an der Georgetown University lehrt. In seinem Vortrag – auf der Website des Forschungskollegs als Video abrufbar – legte er eine fulminante Einordnung und Interpretation der gegenwärtigen Internationalen Ordnung vor. Geopolitisch und ideologisch befinde sich die Welt gegenwärtig in einem Prozess der Spaltung. Dabei seien zwar die USA und China die beiden wichtigsten Mächte, doch unterscheide sich die neue Machtkonstellation grundlegend vom Wettkampf zwischen den USA und der Sowjetunion während des Kalten Krieges. In der heraufziehenden Weltordnung gebe es keinen Anker mehr.

08.12.2022

Medienecho │ UniReport

»Die Machtlosigkeit der Arbeiterklasse im 21. Jahrhundert«

Cain Shelley, britischer Politikwissenschaftler, beschäftigt sich mit dem Thema »A Class For Itself?: The Future of Class Politics«

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 6, 08.12.2022, S. 14.

Der Begriff der »Klasse« wird heute mitunter sehr kritisch gesehen. Cain Shelley, der an der London School of Economics mit einer Arbeit zum Konzept des Klassenbewusstseins und politischen Praktiken promoviert hat, möchte aber den Begriff wieder mit Leben füllen. Im Gespräch mit dem UniReport konzediert er, dass man im politischen oder akademischen Diskurs weitaus seltener auf Diskussionen über Klasse stoße, als dies früher der Fall gewesen sei. »Ich will nicht leugnen, dass sich die Gesellschaften seit der industriellen Revolution dramatisch verändert haben, aber ich versuche in meiner Arbeit zu argumentieren, dass es dennoch ein Fehler wäre, die Sprache der Klasse aufzugeben. Trotz vieler signifikanter Veränderungen können wir immer noch verschiedene Gruppen von Individuen beobachten, die bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen in ihren Gesellschaften über sehr unterschiedliche Macht verfügen«, betont Shelley.

17.11.2022

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Ring des Friedens wird zum Ring des Feuers«

Welche Rolle den Puffer-Staaten der EU im Ukraine-Krieg zukommen

Taunus Zeitung, 17. November 2022.

ENP ist eine nicht eben geläufige Abkürzung. Dennoch verbergen sich 27 Länder hinter diesen drei Buchstaben, die für Europäische Nachbarschafts-Politik stehen. Die ENP wurde 2004 begründet, um Sicherheit, Stabilität und Wohlstand sowie rechtsstaatliche Strukturen in den Nachbarländern der EU zu fördern, die den Ländern selbst, aber auch der EU zugute kommen sollten.

14.11.2022

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

»Mit Eisenhower Eisenbahn gespielt«

John McCloy, Sohn des US-Hochkommissars, erinnert sich an seine Zeit im Taunus

Frankfurter Rundschau, 14. November 2022.

Als John McCloy II mit seiner Familie vor wenigen Tagen zur Eröffnung des »John McCloy Transatlantic Forums« nach Bad Homburg gekommen war, war dies für ihn viel mehr als nur ein Termin zu einem Festakt für die neue Gesprächsplattform, die den Namen seines Vaters trägt. Die Tage in der Kurstadt wurden für ihn vielmehr zu einer »sehr sentimentalen Reise« in die Geschichte seiner Familie und damit auch in die Geschichte des jungen Nachkriegsdeutschlands.

07.11.2022

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

»Gemeinsam Demokratie verteidigen«

Forschungskolleg ruft das »John McCloy Transatlantic Forum« ins Leben

Frankfurter Rundschau, 07. November 2022.

Unsere Welt ist gefährdet wie schon lange nicht mehr. Themen wie der Klimawandel, der Krieg in der Ukraine, populistische Bewegungen und die damit einhergehende Gefahr für demokratische Staaten, die Folgen der Digitalisierung und die Krisenherde auf der ganzen Welt, die Tausende von Menschen veranlassen, aus ihrer Heimat zu flüchten, stehen ganz oben auf der Liste der aktuellen Bedrohungen. Aus der Einsicht heraus, dass sich diese Krisen nur gemeinsam mit anderen, gleichgesinnten Verbündeten bewältigen lassen werden, wurde jetzt am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität in Kooperation mit der Werner-Reimers-Stiftung das »John McCloy Transatlantic Forum« eröffnet.

04.11.2022

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»John McCloy und die fremde Heimat«

Nach 70 Jahren kehrt John McCloy jr., Sohn des früheren Hohen Kommissars der Amerikaner, in sein Elternhaus in Bad Homburg zurück

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04. November 2022.

Der Vater hat zwei schöne neue Fahrräder mitgebracht. John und Ellen bekommen das Geschenk zunächst nur für acht Wochen: Sie sollen die Gefährte nutzen, um in dieser Zeit jeweils sechs deutsche Freunde in Bad Homburg zu finden – dann dürfen sie die Räder behalten. John McCloy hört sich noch widersprechen: »Aber Dad, wir dürfen doch nicht fraternisieren!« So haben es die Geschwister gelernt: Sich mit Deutschen zu verbrüdern ist Amerikanern verboten. In der Erinnerung des Sohns antwortet der Vater, das Verbot sei aufgehoben. »Und jetzt fahrt los!«

03.11.2022

Medienecho │ Webmagazin der Goethe-Universität

»Besuch nach 70 Jahren: Familie des früheren amerikanischen Hohen Kommissars McCloy an der Goethe-Uni«

Sein Vater war von 1949-52 amerikanischer Hoher Kommissar in Frankfurt. Nun besuchte John J. McCloy II. gemeinsam mit seiner Familie die Goethe-Universität. Universitätspräsident Prof. Enrico Schleiff begrüßte die McCloys im Eisenhower Saal. In dem historischen Raum im IG-Farben-Haus, ab 1952 Europazentrale der US-Streitkräfte und Hauptquartier des V. US-Korps, hatte der Hohe Kommissar damals sein Büro. Der heute 85-jährige Sohn hatte auch nach 70 Jahren noch lebhafte Erinnerungen an die alte Wirkungsstätte seines Vaters.

13.10.2022

Medienecho │ UniReport

»Eine Kultur des Hinsehens erreichen«

Ein Rückblick auf die Bad Homburg Conference des Forschungskollegs Humanwissenschaften zum Thema »Kindheit und Gewalt«

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 5, 13.10.2022, S. 20.

»Kindheit und Gewalt« war das Thema der diesjährigen Bad Homburg Conference (BHC) des Forschungskollegs Humanwissenschaften. Ein Thema, dem man reflexartig aus dem Weg gehen möchte, wie empirische Studien belegen. Ein Thema, das immer dann einen Schock in der Gesellschaft auslöst, wenn neue Fälle bekannt werden und unfassbares Leid von sexuell, physisch oder psychisch missbrauchten Kindern an uns herantragen. Die Aufdeckung vieler Missbrauchsfälle und die Arbeit an deren Aufarbeitung haben das Thema in den letzten Jahren stärker in die Öffentlichkeit gebracht, aber noch immer reagiert die Gesellschaft oft mit Abwehrreflexen. Das Organisationsteam der BHC unter der Federführung von Sabine Andresen, Professorin für Erziehungswissenschaften und ehemalige Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, hat dieses wichtige und für unsere Gesellschaft und die Politik unumgehbare Thema in den Fokus einer öffentlichen Konferenz gestellt.

14.09.2022

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine Tagung gegen das Wegsehen«

Forschungskolleg zu Gewalt an Kindern

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. September 2022.

Mit Gewalt, die Kindern widerfährt, und dem Überwinden einer »Kultur des Wegsehens« beschäftigt sich eine Tagung am Freitag und Samstag im Bad Homburger Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt. Die Frage des Schutzes besonders Schutzloser sei von höchster Relevanz, sagte Forschungkolleg-Direktor Matthias Lutz-Bachmann am Dienstag. Denn die Gesellschaft habe es nicht immer geschafft, den Schutz etwa in Schulen, Sportvereinen und Kirchen zu gewährleisten.

24.08.2022

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Die EU steht zusammen – noch«

Im Forschungskolleg spricht Politologin Nathalie Tocci über die Folgen des Kriegs

Taunus Zeitung, 28. August 2022, S. 8.

»Es stellt sich die Frage, wir lang die Europäische Union zusammenhält, wenn die nationalen Interessen auseinanderdriften«, so lauteten schon im Juli die Befürchtungen der Politikberaterin Nathalie Tocci im Forschungskolleg Humanwissenschaften in der Werner-Reimers-Stiftung. Wie recht sie behalten sollte. Der Ukrainekrieg fordert die EU heraus, wie kaum eine andere Krise zuvor.

07.07.2022

Medienecho │ UniReport

»Lernen, über Gewalt an Kindern sprechen zu können«

Die 6. Bad Homburg Conference widmet sich dem Thema »Kindheit und Gewalt: Wie können wir eine Kultur des Wegsehens überwinden?«

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 4, 07.07.2022, S. 4.

Vertreter*innen der Rechts- und Erziehungswissenschaften, Psychologie, Soziologie sowie Philosophie werden sich im September im Rahmen der Bad Homburg Conference (BHC) mit einem Thema befassen, das eine intellektuelle Distanz und Nüchternheit eher erschwert: »Keine Form der Gewalt lässt einen wohl kalt«, betont auch Prof. Sabine Andresen, Erziehungswissenschaftlerin der Goethe-Universität, die in der Vorbereitungsgruppe federführend mitwirkt. Es sei natürlich Aufgabe der Wissenschaft, sachlich und wissensbasiert in die Diskussion zu gehen. Allerdings gebe es auch im wissenschaftlichen Kontext eine Art Reflex, sich vor allem sexuelle Gewalt gegen Kinder nicht vorstellen zu können oder zu wollen.

07.07.2022

Medienecho │ UniReport

»Gerechtigkeit global gedacht«

Nach zwölf Jahren des wissenschaftlichen Austausches fand die hochkarätig besuchte Abschlusskonferenz von »Justitia Amplificata« statt

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 4, 07.07.2022, S. 2.

»Die Welt, in der wir leben, ist nicht gerecht.« So beginnt ein berühmter Aufsatz des US-amerikanischen Philosophen Thomas Nagel aus dem Jahr 2005 zum »Problem« globaler Gerechtigkeit. Damals war es ihm zufolge in der politischen Theorie noch überaus unklar, was die Tugend, gerade in sozioökonomischer Hinsicht, im Weltmaßstab konkret bedeuten und was von internationalen Institutionen erwartet werden könnte. Davon kann heute kaum mehr die Rede sein. Das ist auch der Kolleg-Forschungsgruppe »Justitia Amplificata« (»Erweiterte Gerechtigkeit – konkret und global«), kurz JA, an der Goethe-Universität zu verdanken. Diese haben Stefan Gosepath, seinerzeit in Frankfurt und inzwischen Professor am Institut für Philosophie der FU Berlin, und Rainer Forst, Professor für politische Theorie und Philosophie an der GU und Direktor des Forschungsverbundes Normative Ordnungen (NO), vor zwölf Jahren ins Leben gerufen.

07.07.2022

Medienecho │ UniReport

»Wenn der Rationalist die Vorstellungskraft bemüht«

Michael A. Rosenthal, Professor für Jüdische Philosophie an der University of Toronto, forscht unter anderem zur Philosophie Spinozas

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 4, 07.07.2022, S. 11.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf dem Philosophen Baruch (oder Benedikt) Spinoza (1632–1677). Die beiden Formen seines Vornamens im Hebräischen und im Lateinischen symbolisieren die doppelte Beziehung, die er sowohl zu seiner jüdischen als auch zu seiner christlichen intellektuellen Tradition hat. Niemand ist sich wirklich einig darüber, was »jüdische Philosophie« ist. Selbst in ihrer klassischen Form während des Mittelalters war umstritten, was genau gemeint ist. Moses Maimonides (1138–1204), der später als vorbildlicher jüdischer Philosoph gepriesen wurde, wurde von vielen angegriffen, weil er das, was als fremde Ideen der Griechen angesehen wurde, in den Kern der jüdischen Tradition einführte. Spinoza folgt Maimonides in mancher Hinsicht, greift ihn aber auch ganz direkt an.

01.06.2022

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Auch Forschung kann der Heimat dienen«

Sieben ukrainische Wissenschaftler können am Frankfurt Institute for Advanced Studies ihre Arbeit fern vom Krieg fortsetzen. Manche überlegen, ob sie nicht lieber kämpfen sollten

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. Juni 2022.

Horst Stöcker hat nicht gezögert. Als der Krieg in der Ukraine begann, kontaktierte der Physikprofessor und Mitbegründer des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) sofort seinen Kollegen Mark Gorenstein in Kiew. »Ihr müsst da raus«, lautete seine eindringliche Botschaft an den befreundeten Wissenschaftler, mit dem er in mehr als drei Jahrzehnten rund 70 gemeinsame Veröffentlichungen verfasst hat.

25.05.2022

Medienecho │ UniReport

»Erschöpfte Politik«

Die US-Amerikanerin Nica Siegel forscht als Postdoctoral Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 3, 25.05.2022, S. 12.

Nica Siegel hat im Oktober 2021 ihre Promotion im Fach Politische Theorie an der Yale University abgeschlossen. Seit Oktober letzten Jahres ist sie am Forschungskolleg und wird dort noch bis Juli bleiben. Ihr Forschungsprojekt trägt den Titel „Exhaustion Politics: The Phenomenology of Action and the Horizons of Critique“. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie scheint der Begriff der Erschöpfung auch die Grundstimmung in der Bevölkerung sehr gut auszudrücken. Gibt es vielleicht auch Zusammenhänge zwischen dieser Corona-Erschöpfung und der politischen Erschöpfung? Nica Siegel bestätigt, dass die Erschöpfung wieder einmal ein zentrales Element in der zeitgenössischen demokratischen Politik ist, aber ihre politische Bedeutung bleibe schwer fassbar.

25.05.2022

Medienecho │ UniReport

»Bücher«

Harald Schwalbe, Matthias Lutz-Bachmann (Hrsg.): Komplexität – System – Evolution. Eine transdisziplinäre Forschungsperspektive. Verlag Karl Alber 2022, Baden-Baden. 500 Seiten, 49 Euro

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 3, 25.05.2022, S. 18.

Komplexe Systeme oder Prozesse lassen sich dadurch definieren, dass sie in der Forschung durch eine Reduktion auf ihre elementaren Bestandteile nicht angemessen verstanden oder modelliert werden können. Der jetzt vorgelegte Band versammelt Beiträge, die aus einer disziplinübergreifenden Perspektive ein fundiertes Verständnis von Komplexität als Handlungsgrundlage für den Umgang mit komplexen Systemen und Prozessen zu entwickeln versuchen.

07.04.2022

Medienecho │ UniReport

»Kant und seine sozialistischen Interpreten«

Der Amerikaner William Levine arbeitet als Postdoctoral Fellow über einen etwas in Vergessenheit geratenen »linken« Zweig der Neokantianer

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 2, 07.04.2022, S. 12.

Am Forschungskolleg werde leider fast nur Englisch gesprochen, beklagt sich augenzwinkernd William Levine; dabei würde er doch so gerne sein Deutsch verbessern. Der Amerikaner beschäftigt sich bereits seit seinem Studium mit der deutschen Philosophie. Sich auf die deutsche Sprache einzulassen, kam nicht ganz freiwillig zustande, erzählt Levine: »Mein Doktorvater gab mir das so mit auf den Weg – und das bedeutete, dass ich mich auf eine längere Reise ins Deutsche machen musste.« Philosophische Texte auf Deutsch zu lesen, stellt für ihn heute kein Problem mehr dar; wenn er seine Forschungsergebnisse vorstellt, bevorzugt er aber seine Muttersprache.

07.04.2022

Medienecho │ UniReport

»Drei neue Goethe-Fellows am Kolleg: Frederike Middelhoff, Darrel Moellendorf, Guido Pfeifer«

Gemeinsam mit dem Präsidium der Goethe-Universität hat das Forschungskolleg Humanwissenschaften zum Sommersemester 2022 drei Universitätsprofessor*innen als Goethe-Fellows ans Kolleg berufen

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 2, 07.04.2022, S. 20.

Das Goethe-Fellowship-Programm unterstützt die Wissenschaftler*innen bei der Ausarbeitung neuer Forschungsvorhaben und der Beantragung von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten, indem es ihnen u. a. die Mittel und die Infrastruktur für die Durchführung von vorbereitenden Workshops und Konferenzen mit Partnern aus dem In- und Ausland zur Verfügung stellt und sie in den internationalen Diskussions- und Arbeitskontext am Forschungskolleg Humanwissenschaften einbindet.

07.04.2022

Medienecho │ UniReport

»Von Tradition und Moderne in der chinesischen Ökonomie«

Bertram Schefold und Iwo Amelung über ihren gerade erschienenen Sammelband »European and Chinese Histories of Economic Thought«. Ergebnisse einer Konferenz am Forschungskolleg Humanwissenschaften

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 2, 07.04.2022, S. 14.

Bertram Schefold: Als ich in den 90er-Jahren Herausgeber der Reihe »Klassiker der Nationalökonomie« war, nahm ich mir vor, wohl erstmals in einer solchen Sammlung, auch Beiträge aus außereuropäischen Traditionen aufzunehmen. Nach langer Überlegung und Beratung mit Spezialisten stieß ich auf den Dialog Yantie Lun aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert, in dem Gelehrte aus allen Teilen des Reiches mit den Ministern in Anwesenheit des Kaisers über Nutzen und Nachteile der damals bestehenden Staatsmonopole für Eisen und Salz diskutierten. In dem Dialog spiegeln sich eine Fülle von Einsichten zum Ineinandergreifen von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Wie sich herausstellte und in unserem Buch dokumentiert wird, ist dieses Traditionsbuch in der Diskussion geblieben; besonders die Maoisten nahmen gegen den darin enthaltenen Konfuzianismus Partei. [...]

06.04.2022

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Forschungskolleg geht weiter«

Universitäten und Kommunen einig

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06. April 2022, S. 37.

Die Arbeit des Forschungskollegs Humanwissenschaft ist für weitere zehn Jahre auf dem Gelände der Werner-Reimers-Stiftung am Kurpark gesichert. Wie die Universität Frankfurt mitteilt, einigte sie sich mit der Stadt Bad Homburg, dem Hochtaunuskreis und der Stiftung, das Kolleg auch künftig gemeinsam zu fördern. Dort forschen Gastwissenschaftler aus aller Welt, außerdem gibt es öffentliche Vorträge. Stadt und Kreis beteiligen sich nun mit je 25 000 Euro im Jahr auch dauerhaft finanziell. Bisher hatten sie den Bau des Gebäudes und Projekte unterstützt. Auch die Stiftung gibt 25 000 Euro im Jahr und stellt die Räume zur Verfügung.

02.04.2022

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Gedankenschmiede mit Zukunft«

Arbeit des Forschungskollegs Humanwissenschaften für weitere zehn Jahre gesichert

Taunus Zeitung, 02. April 2022, S. 12.

Am Rande des Kurparks, mit Blick über die Dächer der Kurstaft und bei gutem Wetter bis nach Frankfurt, leben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt, um zusammen innovative Ideen und Methoden zu entwickeln. Das Forschungskolleg Humanwissenschaften ist kein Außenposten der Frankfurter Universität, 2009 auf dem Gelände der Werner-Reimers-Stiftung eröffnet und von der Stadt Bad Homburg, Landkreis und Stiftung unterstützt. Jetzt wurde die Kooperation für weitere zehn Jahre vertraglich besiegelt.

31.03.2022

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

»Den internationalen Austausch der Wissenschaft fördern«

Goethe-Uni, Werner Reimers-Stiftung, Stadt Bad Homburg und der Hochtaunuskreis sichern die Zukunft des Forschungskollegs Humanwissenschaften

Frankfurter Rundschau, 31. März 2022, S. F8.

Das Forschungskolleg Humanwissenschaft in Bad Homburg hat Zukunft. Die vier Kooperationspartner haben die weitere Zusammenarbeit fixiert. Mehr noch, sie stocken die Mittel der idyllisch oberhalb des Kurparks gelegenen Dependance der Goethe-Uni auf. Die Stadt Bad Homburg und der Hochtaunuskreis fördern das Kolleg mit je 25 000 Euro im Jahr. Bislang hatten sie vor allem 2006 die Errichtung des Gebäudes und einzelne Projekte unterstützt. Die Werner Reimers Stiftung stellt das Gelände unentgeltlich zur Verfügung und steuert ebenfalls 25 000 Euro jährlich bei. Den größten Anteil trägt die Goethe-Uni, die einen Teil der Personalkosten finanziert sowie die Mittel für die Goethe-Fellowships.

10.02.2022

Medienecho │ UniReport

»Müssen wir immer noch mehr Gutes tun?«

Die Philosophin Jessica Fischer forscht zur moralphilosophischen Begründung der Maximierung des Gutseins

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 1, 11.02.2022, S. 12.

Ein internationaler Gast am Forschungskolleg Humanwissenschaften, deren Muttersprache aber Deutsch ist: Jessica Fischer hat in Deutschland Abitur gemacht, ist danach direkt für den Bachelor nach Großbritannien gegangen. Dort, am University College London, machte sie dann auch den Master. Auf den dann auch noch die Promotion folgen sollte: Mitte Januar erst hat sie erfolgreich ihre Disputation bestritten. »Ich kenne die deutsche Hochschullandschaft eigentlich gar nicht«, sagt Jessica Fischer lachend. Seit dem letzten Herbst ist sie nun Postdoctoral Fellow des Justitia Center for Advanced Studies, das von Prof. Rainer Forst geleitet wird.

29.01.2022

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Denken in naher Abgeschiedenheit«

Stadt erneuert Partnerschaft mit Forschungskolleg Humanwissenschaften

Taunus Zeitung, 29. Januar 2022

Princeton, Uppsala, Amsterdam, Berlin, Bad Homburg - in all diesen bedeutenden Städten kommen Wissenschaftler aus aller Welt und aus verschiedenen Fachdisziplinen zusammen, um an ihren Forschungsfragen zu arbeiten. Die Räume des Forschungskollegs Humanwissenschaften Am Wingertsberg geben ihnen die zuweilen nötige Abgeschiedenheit bei gleichzeitiger Nähe zur Universität in Frankfurt.

09.12.2021

Medienecho │ UniReport

»Wie ist die Krise der Demokratie zu erklären?«

Aliénor Ballangé, Postdoctoral Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften, analysiert die Debatte um die Demokratiedefizite in Europa anhand des Konzepts der Postdemokratie

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 6, 09.12.2021, S. 12.

Wenn über den Zustand der europäischen Demokratie( n) diskutiert wird, dominiert häufig der binäre Widerspruch von ‚Demokratie versus Nichtdemokratie‘. Um differenzierter auf die Problemlage zu schauen, verwendet die französische Politikwissenschaftlerin Aliénor Ballangé, Postdoctoral Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften, das Konzept der Postdemokratie, das auf ein Paradoxon hinweist: Obwohl demokratische Infrastrukturen, Praktiken und Institutionen beibehalten werden, scheint die Demokratie ihres politischen Inhalts und insbesondere ihres politischen Inhalts aus der Bevölkerung entleert zu sein.

13.03.2021

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Demokratie unter Beschuss«

Online-Forum des Forschungskollegs bringt Experten weltweit an einen Bildschirm.

Taunus Zeitung, 13. März 2021, S. 13

»Als wir nach 1989 über Demokratie im ehemaligen Ostblock sprachen, haben wir instinktiv die Terminologie unser liberalen Demokratien verwendet. Aber die hat nicht gepasst, wir haben einiges übersehen,« sagt Masha Gessen (»The New Yorker«) und kapriziert sich auf ein ungarisches Modell, die Aushebelung der Demokratie in drei Stufen.

19.02.2021

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Zwischen Arbeiter und Bildungsbürger«

Youtube-Vortrag zum Dilemma der Sozialdemokratie

Taunus Zeitung, 19. Februar 2021, S. 8

»Der Niedergang der Sozialdemokraten ist irreversibel.« So lautet die These des Politikwissenschaftlers Dr. Wolfgang Merkel (Humboldt-Universität zu Berlin) in seinem Vortrag in der Reihe »Perspektiven der Sozialdemokratie in Europa«, den er jüngst im Forschungskolleg Humanwissenschaften hielt.

11.02.2021

Medienecho │ UniReport

»Democratic Vistas. Reflections on the Atlantic World«

Neuer Schwerpunkt am Forschungskolleg Humanwissenschaften untersucht die Potenziale und die Anfechtungen der Demokratie in der Atlantischen Welt.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 1, 11.02.2021, S. 18.

Seit einhundert Jahren sind die Begriffe »Atlantische Welt« und »Demokratie« eng miteinander erbunden. Dies geht auf den amerikanischen Publizisten Walter Lippmann zurück, der den Begriff »Atlantic World« prägte, um eine transatlantische Gemeinschaft zu beschwören, die sich der Verteidigung von Demokratie und Freiheit verpflichtet fühlte.

28.12.2020

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Riesiger Bedeutungsverlust«

Vortrag über Krise von Frankreichs Sozialisten

Taunus Zeitung, 28. Dezember 2020

»Bei der französischen Präsidentschaftswahl 2017 erhielt die PS, die Sozialistische Partei Frankreichs, eben noch unfassbare sechs Prozent; vier Jahre zuvor hatte sie die Präsidentschaft inne, das Regierungsoberhaupt und die Mehrheit in der Nationalversammlung.« Der Absturz könnte nicht heftiger sein.

01.12.2020

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Wo ist der »Genosse Trend« geblieben?«

Die SPD auf der Suche nach einer neuen Identität

Taunus Zeitung, 01. Dezember 2020

In der Bundesrepublik gab es eine Zeit, in der die Sozialdemokratische Partei (SPD) über lange Jahre von einem zwar nicht stürmischen, aber beständigen Aufwind emporgetragen wurde, bis 1969 mit Willy Brandt erstmals ein Sozialdemokrat ins Bundeskanzleramt einzog.

28.11.2020

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Die Krise der Volksparteien«

Warum es besonders der SPD immer schwerer fällt, Wähler für sich zu gewinnen

Taunus Zeitung, 28. November 2020

In einer Online-Vortragsreihe des Forschungskolleg Humanwissenschaften geht es um den Zustand der SPD als Volkspartei. Das zweite Referat stammte von Professor Hans-Jürgen Puhle. der Politikwissenschaftler befasst sich mit der vergleichenden Analyse liberaldemokratischer Systeme und Demokratietheorie, mit Blick auf die Entwicklung und den Wandel von Politik und Gesellschaft.

05.11.2020

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Auf der Suche nach der Arbeiterklasse«

Vortrag im Forschungskolleg über Perspektiven der Sozialdemokratie

Taunus Zeitung, 05. November 2020, S. 8

»Seit 2005 hat die SPD einen massiven Niedergang erlitten. Die neugewonnen Wähler sind nicht geblieben, die Arbeiterschaft hat sie vertrieben, die Arbeiterklasse der Jetztzeit verloren. Die Alten SPDler sind nicht mehr treu. Die Verbürgerlichung der SPD bringt es mit sich, dass es keine Spezifikation des SPD-Wählers mehr gibt.« So klingt das Fazit des Vortrags von Professorin Sigrid Roßteutscher.

29.10.2020

Medienecho │ UniReport

»Ein Bruch zwischen den USA und Europa hätte gravierende Auswirkungen«

Fragen an den Politikwissenschaftler Gunther Hellmann zur Bad Homburg Conference 2020 im Forschungskolleg Humanwissenschaften.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 5, 22.10.2020, S. 14.

Die diesjährige Bad Homburg Conference »Europa. USA. Geteilte Zukunft?« / »Transatlantic Futures. Shared or divided?« fand am 18. und 19. September 2020 im Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität statt. Internationale Expertinnen und Experten analysierten das belastete Verhältnis zwischen den USA und Europa und diskutierten mit der Öffentlichkeit.

07.09.2020

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Reisen zu Fuß und mit der Seele«

»Hölderlin-Orte« von Barbara Klemm im Forschungskolleg

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein-Main, 07. September 2020, S. 35

Es ist eine Wanderausstellung, und angesichts ihres Sujets hat die Bezeichnung etwas Doppeldeutiges. Denn Friedrich Hölderlin ist in der ersten Hälfte seines Lebens weit herumgekommen. Zu Fuß hat sich der Dichter von seiner Heimat am Neckar aufgemacht, nach Frankfurt und Jena, aber auch in die Schweiz und nach Bordeaux. Die Bilder von Barbara Klemm, die unter dem Titel »Hölderlins Orte« bis zum 23. Oktober im Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg zu sehen sind, zeigen aber nicht nur die von ihm erwanderten Plätze.

07.09.2020

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Landschaften, so poetisch wie seine Verse«

Fotografin Barbara Klemm spürte Hölderlins Orten nach - Ausstellung im Forschungskolleg

Taunus Zeitung, 11. September 2020, S. 8

Historisch anmutende Stocherkähne treiben auf dem Neckar dahin, vorbei an einem runden Türmchen, Bäume ragen übers Wasser. Eine Szene, die heute wie vor 200 Jahren stattfinden könnte. Wollte man das Leben des Dichters Friedrich Hölderlin bebildern, so wäre dies die Einstellung für die zweite Hälfte seines Lebens - die hat er, vermeintlich nervenkrank, in diesem Turm in Tübingen am Neckar verbracht.

13.08.2020

Medienecho │ UniReport

»Transatlantische Beziehungen neu denken«

4. Bad Homburg Conference am Forschungskolleg Humanwissenschaften widmet sich dem belasteten Verhältnis zwischen USA und Europa.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 4, 16.07.2020, S. 23.

»Europa. USA. Geteilte Zukunft?« lautet der Titel der vierten Bad Homburg Conference, die am 18. und 19. September 2020 am Forschungskolleg Humanwissenschaften und gleichzeitig digital im Netz stattfindet. Rund sechs Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in den USA werden internationale Expertinnen und Experten zentrale Themen des belasteten Verhältnisses zwischen den USA und Europa diskutieren.

11.02.2020

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Niemand kam auf die Idee, Fragen zu stellen«

Forschungskolleg informiert über sexuellen Missbrauch an Kindern

Taunus Zeitung, 11. Februar 2020.

Wenn erfahrene sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen nicht aufgearbeitet wird, genügt Prävention nicht. Institutionen wie die Kirche bringen als Konsequenz der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle Richtlinien heraus, um ihn zu verhindern, aber die Aufarbeitung bleibe außen vor; machte die Erziehungswissenschaftlerin Sabine Andresen deutlich.

06.02.2020

Medienecho │ UniReport

»Nicht nur eine Herrschaftsform«

Der Historiker Till van Rahden hat sich in seinem neuen Buch mit Demokratie als Lebensform beschäftigt, die kultiviert und gepflegt werden muss.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 1, 06.02.2020, S.9-10.

Vor etwa zwanzig Jahren habe ich angefangen, ein Buch über die Geschichte der Vaterschaft im 20. Jahrhundert zu schreiben. Schnell stellte sich heraus, dass die Frage des Vaters als Gegenstand von öffentlichen Debatten insbesondere in den fünfziger und sechziger Jahren eine zentrale Bedeutung hatte. Daraus entstand die Frage: Warum war das so? Mir fiel auf, dass in den Debatten über die Figur des Vaters häufig auch von der Demokratie die Rede war. Damit war für mich die Fährte gelegt, der ich dann einfach systematisch gefolgt bin. Die Geschichtswissenschaft als Fach hat sich bislang viel mehr mit Fragen beschäftigt, wie Diktaturen entstehen und wie Demokratien scheitern, weniger mit der Frage, warum Demokratien ihre Form bewahren, am Leben bleiben oder sich überhaupt etablieren können. Das fand ich unbefriedigend. Es erscheint mir fruchtbarer, die Demokratie als eine genauso unwahrscheinliche Herrschaftsform zu begreifen wie andere Herrschaftsformen auch und dann der Frage nachzugehen, wie man ihre Entstehung erklären kann.

21.01.2020

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Java-Menschen und Azaleen«

Reimers-Stiftung und Forschungskolleg Humanwissenschaften kooperien

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein Main, 21. Januar 2020.

Was hat der Java-Mensch mit der Azaleenblüte am Bad Homburger Wingertsberg zu tun? Über beides lässt sich etwas bei einem besuch in der Werner-Reimers-Stiftung hoch über dem Kurpark erfahren. Der Garten der einstigen Fabrikanten-Villa ist wochentags für Besucher zugänglich und wird ihnen am 7. Mai, 1. Juli und 21. Oktober mit Führungen nähergebracht.

20.01.2020

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Reimers-Stiftung vor großen Aufgaben«

Forscher informieren über frühe Menschenformen und Hass im Netz

Taunus Zeitung, 20. Januar 2020.

Die vom Bad Homburger Unternehmer Werner Reimers 1963 gegründete Stiftung mit Fokus auf Wissenschaft(en) konzentriert ihre Mittel und Kräfte derzeit besonders auf das gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt eingerichtete Forschungskolleg Humanwissenschaften, das ebenfalls in der Villa seinen Sitz hat.

19.12.2019

Medienecho │ GOETHE-UNI online

Das Forschungskolleg Humanwissenschaften stellte vor: Till van Rahden und sein neues Buch »Demokratie. Eine gefährdete Lebensform«

Eine Diskussion zwischen der Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff und dem Historiker Till van Rahden

Demokratie – lange Zeit wurde in der Öffentlichkeit nicht viel über sie geredet, zumindest nicht in der alten Bundesrepublik. Am Montag Abend stellte Till van Rahden sein Buch über die Demokratie vor, und das öffentliche Interesse daran zeigt, dass das, was nicht der Rede wert war, nun viele Fragen aufwirft und die Menschen umtreibt. Vor vollem Saal las Till van Rahden zentrale Passagen aus seinem Buch; anschließend diskutierte er seine Thesen mit der Frankfurter Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff und den Zuhörern. Moderiert und strukturiert wurde die Diskussion von Johannes Völz, Amerikanist an der Goethe-Universität und Mitglied des Direktoriums des Forschungskollegs Humanwissenschaften.

12.12.2019

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die alten Muster sind die gleichen«

Lipstadt über heutigen Antisemitismus

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein Main, 12. Dezember 2019, S.38.

Es hat auch mit der Absurdität zu tun, die Vorurteile gegen Juden ausmacht. »Sie sind die bösen Kommunisten genauso wie die bösen Kapitalisten«, sagt die amerikanische Historikerin Deborah Lipstadt am Dienstagabend im Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität, das seinen Sitz am Wingertsberg in Bad Homburg hat.

05.12.2019

Medienecho │ UniReport

»Wechselseitige Lernabhängigkeit von Glauben und Wissen«

Matthias Lutz-Bachmann über das neueste Werk von Jürgen Habermas. In »Auch eine Geschichte der Philosophie« spielen die Begriffe des »nachmetaphysischen Denkens« und das Konzept der »öffentlichen Vernunft« eine zentrale Rolle.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 6, 05.12.2019, S.5.

In diesen Tagen ist das neueste Werk von Jürgen Habermas erschienen, der im vergangenen Sommer seinen 90. Geburtstag an der Goethe-Universität gefeiert hat. Habermas hatte bis zu seiner Emeritierung 1994 am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt gelehrt. Der Titel seines Werks „Auch eine Geschichte der Philosophie“ verrät indes zunächst nicht, dass es sich hier möglicherweise um eines der wichtigsten Werke von Habermas handelt. In einer monumentalen Studie von 1700 Seiten, gedruckt in zwei Bänden, legt Habermas hier das Ergebnis seiner Forschungen aus den letzten beiden Jahrzehnten vor. Seine Studie zielt unter dem Begriff einer „Genealogie“ auf eine Rekonstruktion der langen Geschichte der Herausbildung des „nachmetaphysischen Denkens“ und des Konzepts einer „öffentlichen Vernunft“ unter einer besonderen Berücksichtigung der westlichen, „okzidentalen Aufklärung“ im Sinne Max Webers.

23.10.2019

Medienecho │ Bad Homburger Woche

»Gastwissenschaftler aus aller Welt arbeiten am Wingertsberg«

Zu Beginn des universitären Wintersemesters lud das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität zum Empfang ein: Der Direktor des Kollegs, Professor Matthias Lutz-Bachmann, begrüßte die Gastwissenschaftler, die in den kommenden Monaten in Bad Homburg leben und arbeiten werden, und er skizzierte die aktuellen Entwicklungen und Pläne des Kollegs.

Bad Homburger Woche, 23. Oktober 2019.

Am Kolleg, das mitten in Bad Homburg am Wingertsberg gelegen ist, leben und arbeiten pro Semester bis zu 15 Gastwissenschaftler aus aller Welt, die die hiesige Umgebung nutzen, um ihre individuellen Forschungsthemen voranzubringen. Gleichzeitig stehen sie in engem Austausch mit ihren Kollegen an der Goethe-Universität und tragen so zur Internationalisierung der Forschung der Universität bei. Im kommenden Herbst und Winter werden Forscher aus Israel, Holland, Mexiko, den USA und Kanada am Kolleg arbeiten; sie befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten der Bedeutung von Religion in der Gegenwart und sowie mit Fragen der gesellschaftlichen Gerechtigkeit.

10.10.2019

Medienecho │ UniReport

»Künstliche Intelligenz: Chancen und Risiken im Blick behalten«

Fragen an den Rechtswissenschaftler Christoph Burchard zur Konferenz »Wie können wir Algorithmen vertrauen?«

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 5, 10.10.2019, S.10.

Vom 19. bis 21. September fand im Forschungskolleg Humanwissenschaften die bereits dritte Bad Homburg Conference statt. Die Konferenz zum Thema Künstliche Intelligenz brachte Perspektiven aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und der Praxis zusammen. Referentinnen und Referenten u. a. aus Informatik, Rechtswissenschaft, Medizin, Philosophie und Hirnforschung diskutierten mit Vertretern der gesellschaftlichen Praxis: Unternehmern, Industrievertretern, einem Kriminalhauptkommissar des Landeskriminalamts Hessen und einer Bürgerrechtsaktivistin und Politikberaterin aus den USA.

12.09.2019

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Sollen Daten über unsere Zukunft entscheiden?«

Tagung zum Thema Künstliche Intelligenz im Forschungszentrum - Gedanken der Bürger sind gefragt

Taunus Zeitung, 12. September 2019, S.9.

Es ist ein Thema, das Ängste auslöst, aber auch Chancen bietet. Im Forschungskolleg Humanwissenschaften diskutierten kommende Woche bei der dritten »Bad Homburg Conference« Experten darüber, ob wir Algorithmen vertrauen können.

05.09.2019

Medienecho │ Bad Homburger Woche

»Mehr als 70 Prozent der Abfälle schwimmen in tieferem Wasser«

Plastik so weit das Auge reicht - und keine wirklich tragbare Lösung in Sicht. Zu einer Diskussionsrunde über die Problematik der Plastikvermüllung der Ozeane hatte jetzt das Forschungskolleg Humanwissenschaften eingeladen.

02.09.2019

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Nie über leere Flaschen nachgedacht«

In Diskussion um Plastik im Meer räumen Erzeuger Versäumnisse ein

Taunus Zeitung, 2. September 2019, S.8.

Autoreifen aus Löwenzahnkautschuk und Filteranlagen für Flüsse könnten den Ozeanen helfen. Das Dilemma mit dem Kunststoff war Thema beim Forschungskolleg Humanwissenschaften.

01.09.2019

Medienecho │ Die Lokale Monatszeitung für den Frankfurter Norden

»Bad Homburg Conferences 2019«

Forschungskolleg Humanwissenschaften über Künstliche Intelligenz

Die Lokale Monatszeitung für den Frankfurter Norden, September 2019, S. 7

Die Stadt Bad Homburg und das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Frankfurter Goethe-Universität laden zur mehrtägigen Bad Homburg Conference ein. Behandelt wird das Thema: Künstliche Intelligenz - Wie können wir Algorithmen vertrauen? Im Fokus steht der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in sensiblen Bereichen des Lebens, in denen aktuell bereits KI verwendet wird: Gesundheit, Sicherheit und Geld. Internationale Experten aus Wissenschaft, Technik und Praxis werden auf dem Podium diskutieren, welchen Einfluss Algorithmen heute schon auf Entscheidungen und Bewertungen nehmen, wie dies in Zukunft sein wird und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.

11.07.2019

Medienecho │ UniReport

»Philanthropie und Macht«

Der Politische Philosoph Theodore M. Lechterman erforscht als Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften, wie Stifterkultur und Demokratie zusammenpassen.

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 4, 11.07.2019, S.16.

Der amerikanische Philosoph und Politikwissenschaftler Dr. Theodore M. Lechterman forscht auf Einladung von Prof. Rainer Forst und der an der Goethe-Universität angesiedelten Kollegforschergruppe »Justitia Amplificata Centre for Advanced Studies« am Forschungskolleg Humanwissenschaften. Er hatte von 2016 bis 2018 ein interdisziplinäres Fellowship für Ethik inne, das zwischen dem McCoy Center for Ethics in Society und dem Stanford Center on Philanthropy and Civil Society angesiedelt war. 2016 wurde er am Department of Politics der Princeton University mit einer Arbeit über »Donors’ Democracy: Private Philanthropy and Political Morality« promoviert.

12.06.2019

Medienecho │ taz

The Cambridge Habermas Lexicon

»Ein ganz besonderes Geschenk«

taz, 13. Juni 2019

Kurz vor dem 90. Geburtstag des großen Sozialphilosophen ist ein Habermas-Lexikon erschienen. Es »Ästhetik« bis »Welterschließung«.

11.06.2019

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Vom Computer zur Gefahr für die Gesellschaft erklärt

Frankfurter Juraprofessor fordert Diskussion über Künstliche Intelligenz in der Strafrechtsprechung

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Juni 2019, S. 32.

Rechtsprechung mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ist keine Science-Fiction, sie wird längst praktiziert. Noch ist es nicht so weit, dass Elektronengehirne autonom Prozesse führen. Doch Christoph Buchard, Strafrechtsprofessor an der Goethe-Universität, empfiehlt dringend, schon jetzt über Leitlinien für den Einsatz lernfähiger Software in Gerichtsverfahren nachzudenken.

31.05.2019

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Ein wahrhaft großer Denker«

Orientierung im weit verzweigten Denken des Philosophen Jürgen Habermas bietet das neu erschienene »Cambridge Habermas Lexicon«. Die Herausgeber händigten ihm jetzt im Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität ein Exemplar des Druckwerks aus.

29.05.2019

Medienecho │ UniReport

»The Cambridge Habermas Lexicon«

Eine große Ehre für Jürgen Habermas: der Verlag Cambride University Press bringt im Jahr seines 90. Geburtstages ein umfassendes Lexikon über den Philosophen und Soziologen, der bis 1994 Professor am Institut für Philosophie der Goethe-Universität war, heraus.

29.05.2019

Medienecho │ Bad Homburger Woche

»Nachdenken über künstliche Intelligenz und Frauenquote«

Menschen denken unterschiedlich, kommen zu unterschiedlichen Schlüssen, haben andere Werte, vor denen sie ihre Entscheidungen und Meinungen treffen würden. Da sei es wichtig, sich bewusst zu machen, dass es vor allen anderen darum gehe, dies auszuhalten und eine Kultur der Kommunikation des Streitens zu etablieren. Wie das gehen kann und möglicherweise funktioniert, das erforscht Till van Rahden.

11.04.2019

Medienecho │ UniReport

»Reichtum wechselseitiger Beziehungen«

Wie unterscheiden sich chinesisches und europäisches Wirtschaftsdenken, welche Einblicke liefert ein historischer Vergleich? Eine von den Goethe-Fellows Bertram Schefold und Iwo Amelung im Forschungskolleg Humanwissenschaften organisierte Konferenz widmete sich diesem bislang zu wenig beachteten Forschungsfeld.

04.03.2019

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Gegen die Rückkehr des Nationalismus«

Wenn "rechts" auch nicht immer trennscharf zu definieren ist, lässt sich doch im Zentrum dieser Position der Kern, der Nationalismus, ausmachen. "Zu rechten Zeit" - so der doppeldeutige Titel ihres Buches -, haben sich daher vier Wissenschaftler der Zeitgeschichte zu Wort gemeldet und wollen für Klarheit sorgen.

08.11.2018

Medienecho │ Bad Homburger Woche

Forschungskolleg startet ins Wintersemester

»Wir freuen uns, die Wissenschaftler zu begrüßen, die im Herbst am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg leben und arbeiten werden.« Mit diesen Worten eröffnete die Geschäftsführerin des Forschungskollegs Humanwissenschaften, Iris Helene Koban, den Kollegsempfang zu Beginn des Wintersemesters 2018/19. Knapp die Hälfte der Gastwissenschaftler am Kolleg wurde von dem an der Universität angesiedelten Forschungsprojekt »Religiöse Positionierung« eingeladen, das von dem Judaisten Professor Christian Wiese geleitet wird.

25.10.2018

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Kein baldiges Ende in Sicht«

Über den sogenannten Arabischen Frühling wurde schon viel geredet und häufig wenig verstanden. Ein Blick auf Ursachen und Zusammenhänge ermöglichte ein Vortrag in der Reimers-Stiftung.

Taunus Zeitung, 25. Oktober 2018.

»Ich habe keine gute Botschaft«, leitete Dr. Rainer Hermann seine Ausführungen zum Thema »Arabisches Beben. Die wahren Gründe der Krise im Nahen Osten« ein. Der langjährige Auslandskorrespondent und Redakteur der FAZ ist auch Autor eines aktuellen Buches unter demselben Titel.

11.10.2018

Medienecho │ UniReport

Kritik an deutscher Europa-Politik: Jürgen Habermas sprach auf der Bad Homburg Conference 2018

Er sei einer der letzten großen "Public Intellectuals", so Prof. Klaus Günther, Ko-Sprecher des Excellenzclusters Normative Ordnungen und Direktoriumsmitglied des Forschungskollegs Humanwissenschaften, in seiner Einführung. Prof. Jürgen Habermas, Philosoph, Soziologe und Emeritus der Goethe-Universität, beklagte in seinem Vortrag, dass die deutsche Regierung beim Ausbau der EU "mauere".

25.09.2018

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Aktuell sind wir Deutschen die Betonköpfe, die sich nicht beugen«

Der Soziologe Jürgen Habermas fordert von den Parteien mehr Engagement bei EU-Themen und mehr politischen Gestaltungswillen.

Taunus Zeitung, 25. September 2018.

Die zweite »Bad Homburg Conference« konnte in diesem Jahr mit einem ganz besonderen Gast aufwarten: dem bekannten Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas. Der als großer Europafreund geltende Habermas sprach über nationalstaatlichen Egoismus.

24.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

»Einhundertprozentig abgewürgt«

Philosoph Habermas über die Bundesregierung und die EU-Krise.

Frankfurter Rundschau, 24. September 2018.

Mit tiefer Skepsis blickt der Soziologe und Philosoph Jürgen Habermas auf die gegenwärtige Lage Eropas und wendet sich gegen einen Ton der »Dedramatisierung«.

24.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Diese Idee, diese Leidenschaft!

Auf, Europa! Jürgen Habermas wirft sich in Bad Homburg für Europa in die Bresche. Wo er die Krise in den Blick nimmt, macht er die Rechnung aber ohne Wolfgang Schäuble.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. September 2018.

Aufbäumen, Empörung, Erschütterung, Widerstand. Wann hat man das in Sachen Europa zuletzt erlebt? Jürgen Habermas beginnt mit der Frage an sich und das Publikum, ob er, auf die neunzig zugehend, als Monument oder als Ruine gekommen sei. Die Frage richtet sich auch an Europa, den alten, zaudernden Kontinent.

22.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Hundertprozentig abgewürgt«

Philosoph Habermas enttäuscht von Europapolitik der Bundesregierung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. September 2018.

Viel Optimismus vermag Jürger Habermas derzeit nicht aufzubringen, wenn er auf Europa blickt. Der 89 Jahre alte Philosoph ist in tiefer Sorge angesichts des Rückfalls in den Nationalismus, der in etlichen Ländern zu beobachten ist, und er ärgert sich über die Mut und Planlosigkeit vieler Politiker, denen es nicht mehr gelinge, den europäischen Gedanken mit Leben zu füllen.

17.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Was das Bauhaus berühmt gemacht hat

Polaroids eines Fotokünstlers zeigen Gebäude aus Frankfurt, Tel Aviv und Palm Springs – Ausstellung im Forschungskolleg

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung, 13. September 2018, S. 10

Der Leiter des Bauhausarchivs in Tel Avic, Dr. Micha Gross, hat im Forschungskolleg Humanwissenschaften eine neue Fotoaustellung eröffnet. Der Fokus liegt auf Gebäuden im Bauhaus-Stil berühmter Architekten. Zu sehen sind sie auf Polaroids des Fotokünstlers Rainer Raczinski – 27 Aufnahmen voller Details.

07.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

In Anlehnung an Macron

Öffentliche Konferenz am Forschungskolleg Humanwissenschaften zum Thema »Perspektiven für Europa«

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung, 5. September 2018, S. 9

»N’ayons pas peur, avancons – Haben wir keine Angst. Legen wir los!«, hat Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron in seiner Grundsatzrede zum Thema Europa im vergangenen Herbst an der Sorbonne gesagt. Genau das tut das in Bad Homburg ansässige Forschungskolleg Humanwissenschaften – und will sich in der »Bad Homburg Conference 2018« intensiv mit der Zukunft Europas auseinandersetzen.

07.09.2018

Medienecho │ Bad Homburger Woche

Jürgen Habermas legt seine Perspektiven für Europa dar

Gesucht werden »Neue Perspektiven für Europa«. Finden sollen sie hochqualifizierte Wissenschaftler, Forscher und Experten unterschiedlicher Disziplinen. Im »Bürgergespräch, im offenen Austausch mit den Menschen«, die dieses neue Europa tragen müssen. Denn »Europa wird nur gelingen, wenn die Bürger es tragen«, so formuliert es der Philosophie-Professor Matthias Lutz-Bachmann, Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften.

07.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Im Dialog mit Habermas

Forschungskolleg veranstaltet »Bad Homburg Conferences« zur Zukunft Europas/Öffentliche Foren

Frankfurter Rundschau, 6. September 2018

»Frankfurt hat die Römerberggespräche, Bad Homburg die Conferences«, sagt Matthias Lutz-Bachmann, Leiter des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität. Es gehe darum, die spannenden Fragen der Zeit öffentlich zu diskutieren. Was ausdrücklich nicht im Elfenbeinturm geschehen solle, sondern im Dialog zwischen Wissenschaft und Bürgern, wie Bachmann betont.

29.08.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Führung mit vielen Interpretationen

Erlöserkirche: Stehen die Mosaiken für Byzantinismus oder Wilhelminismus?

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung, 29. August 2018.

"Ein Mosaik aus kunsthistorischen Zitaten." Der Byzantinist Dr. Phillip Niewöhner erklärt die ausgefallene Ausstattung der Erlöserkirche. Wilhelm II. kam sie germanisch vor.

04.07.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Die Demokratie und die Angst: Wissenschaftler diskutieren über amerikanische Literatur

Die Bedeutung von Angst und Bedrohung in der amerikanischen Literatur war mit Johannes Völz und seinem neu vorgelegten Buch »The Poetics of Insecurity« Thema im Forschungskolleg Humanwissenschaften.

30.06.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Weltgewandte Wirtschaftsbürger

Ellinor Schweighöfer zeichnet das Bild Frankfurts als eine Stad des Wirtschaftsbürgertums. Es war keine Residenzstadt, aber durch Sitz der Versammlung des Deutschen Bundes gewissermaßen eine Hauptstadt, deren Bürger durch Adaption höfischer Formen, aber auch ganz eigene Formen gesellschaftlicher Interaktion, einen Hof substituierten.

19.05.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Die Brentanos bringen Würze in die Stadt

Experte referiert über fühe deutsch-italienische Handelsbeziehungen

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung, 19. Mai 2018

Der Wirtschaftshistoriker Ralf Banken sprach im rahmen einer Vortragsreihe des Forschungskollegs Humanwissenschaften über die Bedeutung der Händlerfamilie Brentano in den deutsch-italienischen Handelsbeziehungen im 17. Jahrhundert.

09.05.2018

Medienecho │ Bad Homburger Woche

Drei neue Goethe-Fellows forschen am Wingertsberg

Sie freuen sich darüber, am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg über ihre Themen forschen zu dürfen: Roland Bogards, Astrid Wallrabenstein und Sandra Seubert.

Bad Homburger Woche, 9. Mai 2018.

Die Goethe-Fellows, nun sechs an der Zahl, dürfen vier Jahre an einem selbstformulierten Forschungsauftrag arbeiten. Wie groß die Bandbreite der Themen dieser Wissenschaftler ist, wurde bei der Eröffnungsfeier zum Sommersemester 2018 deutlich.

05.05.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Kapitalismuskritik

»Für Bruno Leipold ist Karl Marx noch aktuell«

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung, 5. Mai 2018, S. 10

Karl Marx? Das war doch der mit dem Bart, der mit dem Kapitalismus abgerechnet hat. Ist das nicht längst überholt? Nein, sagt dazu Dr. Bruno Leipold, der sich seit Oktober als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg aufhält. Für seine Doktorarbeit hat er sich intensiv mit Marx beschäftigt. Der wäre mit den Arbeitsverhältnissen auch bei uns immer noch nicht einverstanden.

20.04.2018

Medienecho │ China Rundschau

Interview mit Professor Bertram Schefold (auf chinesisch)

»The young generation should study Karl Marx extensively and comprehensively«

China Rundschau, Nr. 5, April 2018

18.04.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Das Europa der Kreise und Ellipsen

Politikwissenschaftler Herfried Münkler mahnt "Wende zum Realistischen" an

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 18.04.2018

Prof. Herfried Münkler klingt zwar charmant, aber nicht unbedingt optimistisch, wenn er über Europa referiert. Dabei hätte er durchaus eine Lösung parat - die Mitgliedsstaaten müssten ihm nur folgen.

17.03.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Ein Plädoyer für die Menschlichkeit

Der frischgebackene Kogon-Preisträger Alfred Grosser stellte sein neues Buch vor

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 17.03.2018

Durch seine vielfältigen Beiträge zu Politik, Geschichte und Kultur ist der französische Politikwissenschaftler und Journalist Prof. Alfred Grosser zur Institution geworden. Jetzt sprach er in Bad Homburg.

23.02.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Wie der Begriff Nation entstand

Andreas Fahrmeirs Buch gibt Orientierungshilfe in der aktuellen Debatte

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 23.02.2018

"Es gibt schwierige Vaterländer. Eines von ihnen ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland." Diesen Gedanken formulierte schon 1969 Bundespräsident Gustav Heinemann (SPD). Er ist aktuell angesichts der jetzigen Diskussion um die deutsche Identität.

09.12.2017

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Als das Reich zusammenbrach

Wie Imperien sich von innen heraus zerstören und wie neue entstehen

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 09.12.2017

Historische und aktuelle politische Ereignisse werfen die Frage auf: Warum können unter bestimmten politischen Konstellationen Völker in einem gemeinsamen Staat friedlich zusammenleben? Und warum ist das ab einem bestimmen Moment nicht mehr möglich?

27.11.2017

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Was die Gülen-Bewegung in ihren Schulen macht

Dr. Thomas Geier erforscht die "Pädagogik der anderen" - Keine politische Bewertung

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 27.11.2017

Einst gingen sie Hand in Hand, dann kam es zum Bruch. Im vergangen Jahr dann machte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Bewegung seines alten Weggefährten Fethullah Gülen für den Putschversuch am Bosporus verantwortlich.

21.11.2017

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Gülens Netzwerk

Bad Homburg: Forscher berichtet

Frankfurter Rundschau, 21.11.2017

Am morgigen Mittwoch, 22. November, 19 Uhr, berichtet Thomas Geier von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Bad Homburger Forschungskolleg Humanwissenschaften über sein seit 2016 laufendes Forschungsprojekt "Die Pädagogik der Gülen-Bewegung".

16.11.2017

Medienecho │ Bad Homburger Woche

Lammert: Wir zahlen einen hohen Preis für die Schnelligkeit

Der Bundestagspräsident a.D. und CDU-Politiker bezeichnete den Prozess der Digitalisierung als "irreversibel" und seine Wirkungen auf politische Zusammenhänge als "noch nicht übersehbar".

13.11.2017

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Mangehafte Information

Lammert: Ohne Print fehlt Orientierungsvermögen

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.11.2017

Im Zeitalter der digitalen Medien gerät die "profesionell aufgearbeitete Information", wie sie die klassischen Medien zu bieten haben, immer mehr ins Hintertreffen.

10.11.2017

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Geschwindigkeit vor Sorgfalt

Norbert Lammert, Ex-Bundestagspräsident, spricht im Forschungskolleg über die Digitalisierung der Kommunikation

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 10.11.2017, S. 10

Die Chancen und Risiken der Digitalisierung wurden in den vergangenen zwei Tagen im Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg abgewogen. Eröffnet wurde die Konferenz durch den ehemaligen Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert.

31.08.2017

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Anglizismen sind verzichtbar

Podiumsdiskussion der Karl-Herrmann-Flach-Stiftung und des Forschungskollegs Humanwissenschaften beleuchtet Sprachwandel

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 31.08.2017

Wilhelm von Humboldt (1767-1835) nannte die Sprache »Abdruck der nationalen Individualität«. Dabei war er sich des stetigen Wandels einer Sprache bewusst. Wie ist es damit bei der deutschen Sprache der Gegenwart bestellt? Eine Podiumsdiskussion ging dieser Frage nach.

11.07.2017

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Der Kapitalismus ist flexibel

Experten diskutieren, ob der digitale Wandel der Lebensbereiche zu einer neuen Wirtschaftsweise führt.

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 11.07.2017

Politische Diskussionen sind häufig dadurch charakterisiert, dass die Akteure Statements austauschen, die man von ihnen ohnehin nicht anders erwartet.

07.07.2017

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Untergang in Blut und Chaos

Vortrag im Forschungskolleg Humanwissenschaften über das Ende des russischen Zarenreichs

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 24.06.2017

Auch der aktuelle Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat eine Vorgeschichte, die bis ins Zarenreich zurückgeht. Hintergründe wurden bei einem Vortrag deutlich.

03.05.2017

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Der chinesische Funke

Dr. Iwo Amelung spürt dem wirtschaftlichen Denken im Reich der Mitte nach

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 03.05.2017

Das neue Gastmitglied am Forschungskolleg Humanwissenschaften liest und spricht fließend Chinesisch. Vier Jahre lang will der Sinologie-Professor Dr. Iwo Amelung am Wingertsberg zur Kontinuität der chinesischen Wirtschaftstradition forschen.

10.02.2017

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Wenn Imperien untergehen

Kolleg der Goethe-Uni startet Vortragsreihe in Reimers-Villa und Schloss

Frankfurter Rundschau, Rhein-Main, 31.01.2017, S. F16

10.02.2017

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Europäische Union ein Imperium wie das Zarenreich

Historiker untersuchen Kollaps von Machtgebilden / Vorträge des Forschungskollegs Humanwissenschaften

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein-Main, 02.02.2017, S. 40

Die Wissenschaftler am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg wenden sich der Frage zu, warum Imperien zusammenbrechen. Die Geschichtswissenschaftler, die sich im "Historischen Kolleg" zusammengeschlossen haben, erforschen als Jahresthema die Bedingungen, unter denen machtvolle Herrschaftsgebilde in sich zusammenfallen, wie Andreas Fahrmeir sagte, der wissenschaftliche Koordinator des historischen Kollegs und Professor an der Frankfurter Universität. Inspiriert sei die Themenwahl auch vom 100. Jahrestag des Zusammenbruchs des russischen Zarenreichs im Jahr 1917. In den Blick nehmen werde man dennoch verschiedene Großreiche in einer "epochenübergreifenden" Sichtweise, um vergleichen zu können. Die Ergebnissen werden in einer Reihe öffentlicher Vorträge dargestellt.

27.12.2016

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Europäische Armee kein Tabu

Ehemaliger EU-Kommissar Fischler stellte Bausteine für eine EU-Reform vor

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 27.12.2016

Die gegenwärtigen politischen Probleme der EU analysierte in einem Vortrag der österreichische Politiker Franz Fischler. Und er nannte auch Elemente, die der Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Gemeinschaft dienen könnten.

13.10.2016

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Schnellboot für die Wissenschaft

Seit zehn Jahren bietet das Forschungskolleg in Bad Homburg Freiräume für Akademiker aus aller Welt

Frankfurter Rundschau, 13.10.2016, Seite 29

Neben dem gepflegten Kurpark in der Taunusstadt Bad Homburg ist die Denkstube im Grünen zu finden: Auf dem Anwesen des einstigen Unternehmers Werner Reimers kommen seit mittlerweile zehn Jahren hochkarätige Geisteswissenschaftler zusammen, um sich konzentriert ihren interdisziplinären Forschungsprojekten zu widmen - und um so diese weiter zu vertiefen.

18.07.2016

Medienecho │ Taunus Zeitung

Eine Mehrheit darf nicht alles

Der liberale Politiker Dr. Wolfgang Gerhardt ging der Frage nach: Warum liberal?

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 18.07.2016

Die Probleme der gegenwärtigen Weltlage – geprägt von Bürgerkriegen, Flüchtlingsströmen, Ängsten und Rückfall in Nationalismus – verlangten komplexe Lösungsansätze. Den liberalen Standpunkt erläuterte im Homburger Forschungskolleg der frühere FDP-Bundesvorsitzende Dr. Wolfgang Gerhardt.

30.06.2016

Medienecho │ Taunus Zeitung

Das Sinnbild einer ganzen Epoche

Buch: Kaiser Wilhelm II. als Protagonisten seiner Zeit

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 30.06.2016

Eine hochkarätige Vortragsreihe in Bad Homburg erweiterte die Sicht auf Kaiser Wilhelm II. über die Kriegsschuldfrage hinaus auf die vielgestaltigen Entwicklungen seiner Epoche. Jetzt wurde das Buch zur Reihe vorgelegt.

18.06.2016

Medienecho │ Taunus Zeitung

Auf Balance kommt es an

Der Liberalismus hat derzeit ein Imageproblem. Schnell wird er mit dem als unsozial charakterisierten „Neoliberalismus“ gleichgesetzt. Doch der Liberalismus ist mehr.

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 18.06.2016

Politische Ideen werden immer auch in Zusammenhang mit politischen Parteien gebracht. Dabei sind sie oft viel umfassender und differenzierter, als sich das aus den Programmen, zumal aus Wahlprogrammen, der Parteien herauslesen lässt. Beispiel: der Liberalismus. Einen Überblick über Geschichte und Strömungen des Liberalismus gab Dr. Jens Hacke, Politikwissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung und Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaft der Uni Hamburg, in der Reihe „Noch eine Chance für den Liberalismus“, veranstaltet von der Karl-Hermann-Flach-Stiftung und dem Forschungskolleg Humanwissenschaften.

11.04.2016

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Die Gefahr der Ungleichheit«

Themen wie Gerechtigkeit und soziale Ungleichheit sind in der öffentlichen Diskussion angekommen. In Bad Homburg hat ein Kreis Wissenschaftler viele Aspekte dazu beleuchtet, aber auch nicht „das“ Patentrezept zur Abhilfe gefunden. Immerhin: Es gibt Ansätze.

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 26.03.2016.

„Uns geht’s gut“, ist eine typische Feststellung, die in der politischen Diskussion angesichts der guten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und der Kauffreude der Verbraucher immer wieder zu hören ist. Doch: Gilt das für alle Schichten der Gesellschaft gleichermaßen? Oder geht es manchen Menschen immer besser, während andere zunehmend abgehängt werden? Die unterschiedliche Entwicklung der Einkommen wird mit dem Bild einer sich zunehmend öffnenden Schere beschrieben. „Wer unten ist, bleibt unten“, hatte jüngst der Ökonom Marcel Fratscher, Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), in der ZEIT konstatiert. Das Thema „Soziale Ungleichheit“ erobert zunehmend den politischen Diskurs.

22.03.2016

Medienecho │ Webmagazin »Goethe-Uni online«

Die Zeiten der Wirtschaftswunder sind vorbei – Diskussion über soziale Ungleichheit

Das Thema »soziale Ungleichheit« beschere Veranstaltern heutzutage volle Säle, meinte einleitend etwas spöttisch der Volkswirt Prof. Karl-Heinz Paqué (Magdeburg), gerade mit Blick auf die von Thomas Piketty und anderen losgetretene Debatte. Auch im Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg war das Interesse am Thema groß. Das Podium, besetzt mit Ökonomen, Historikern, Soziologen und Philosophen und moderiert von Jürgen Kaube (FAZ), versprach einen vielschichtigen Blick auf die neu aufgeworfene soziale Frage.

04.02.2016

Medienecho │ UniReport

»Ein glühender und überzeugter Europäer«

Österreichs Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel sprach über die Krisen in Europa und Wege zu ihrer Lösung«

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Nr. 1, 04.02.2016

04.02.2016

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

»Diskussion über Kapitlismus - Denkanstoß für KFGler«

Im Rahmen ihrer Vorbereitung auf das Abitur war der Leistungskurs Politik und Wirtschaft des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums beim Forschungskolleg Humanwissenschaften zu Gast. Dort konnten die Oberstufenschüler mit Professor Werner Plumpe über die Vor- und Nachteile des Kapitalismus und dessen Folgen diskutieren.

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 04.02.2016.

Ausflüge sind aus Schülersicht immer eine willkommene Abwechslung. Für die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Politik und Wirtschaft des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums (KFG) lag das Ausflugsziel diesmal aber nur ein paar Häuser weiter. Das Forschungskolleg Humanwissenschaften befindet sich nämlich weniger als zehn Minuten zu Fuß vom KFG entfernt. Ein Besuch lohnte sich für die angehenden Abiturienten natürlich trotzdem. Sie durften im Konferenzsaal des geräumigen Kollegs Platz nehmen und lauschten dort einem Vortrag von Werner Plumpe, Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Goethe-Universität Frankfurt. Besonders ausgiebig widmeten sich die Schüler der Frage, ob das kapitalistische Wirtschaftssystem eine Zukunft hat. Professor Werner Plumpe konnte diese Frage mit einem eindeutigen Ja beantworten. Er ist überzeugt, dass der Kapitalismus im Vergleich zu anderen Systemen, wie der Planwirtschaft, deutlich weniger Nachteile aufweist. Dabei gab er den Zwölftklässlern einige interessante Denkanstöße mit auf den Weg. So erklärte er beispielsweise: »Kapitalismuskritik ist auch deshalb möglich, weil wir den Kapitalismus als gegeben voraussetzen.« Um seine These zu veranschaulichen, wählte er als Beispiel einen Soziologieprofessor, der vom Staat für seine Forschungsarbeit bezahlt wird. Dieser könne den Kapitalismus problemlos kritisieren, sei aber in der Mittagspause auch auf ihn angewiesen. »Wenn er in die Mensa geht, erwartet er, schnell ein gutes Mittagessen zu bekommen.« Dass er dieses erhalte, verdanke er auch dem Kapitalismus.

08.01.2016

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

»Logik des Gehirns und des Herzens«

»Eine der bedeutendsten Philosophinnen unserer Zeit«, übertrieb Prof. Dr. Rainer Forst nicht, als er Prof. Ágnes Heller vorstellte. Um über das Thema »Über die Verschiedenheit der ästhetischen, reflektierten und ethischen Empathie« zu referieren, war die Schülerin von Georg Lukács und Nachfolgerin Hannah Arendts auf deren Philosophie-Lehrstuhl in New York aus Budapest in die Werner-Reimers-Stiftung gekommen.

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 08.01.2016.

Gleich zu Beginn ihrer Ausführungen nannte die Wissenschaftlerin die Worte, mit denen die deutsche Sprache Empathie umschreibt: Mitgefühl und Mitleid. Sie stellte klar, dass es sich bei Empathie aber um mehr als ein Gefühl handle, nämlich um eine »Kapazität«, um eine Gabe des Menschen, die dieser einsetzen kann oder auch nicht. Ästhetische Empathie könne spürbar werden, wenn die Menschen Opern oder Dramen sehen und mit den Helden leiden: »Diese Art von ästhetischer Empathie hilft, die eigene Gefühlswelt zu entwickeln«. Die aktuellen Medienbilder von Flüchtlingen hingegen sprächen die reflektierte Empathie an. Deren Grundlage sei die Kenntnis der Situation. »Die Voraussetzung dafür ist Reflexion«, so die Professorin. »Wir müssen wissen, worum es geht«. So entstehe eine wechselseitige Beziehung: »Mitgefühl produziert Wissen, Wissen produziert Mitgefühl«. Aber, wenn »wir eine Situation nicht kennen, werden wir keine Empathie empfinden«.

14.12.2015

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

»Die EU ist verurteilt, es richtig zu machen«

Wolfgang Schüssel ist kein Mann, der vor Problemen davonläuft. Das hat der Politiker der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) als österreichischer Bundeskanzler von 2000 bis 2007 unter Beweis gestellt. Und für einen beherzten Umgang mit Problemen hat er auch jetzt in Bad Homburg vor 150 Zuhörern plädiert. „Wie viele Probleme kann Europa gleichzeitig meistern?“ lautete der Titel seines Vortrags in der Reihe „Europa Dialoge – Dialogues d’Europe“ des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität und des Deutsch-Französischen Instituts der Geschichtswissenschaften.

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 14.12.2015.

Für Wolfgang Schüssel, der als Wirtschafts- und Außenminister maßgeblich am Beitritt Österreichs in die Europäische Union (EU) beteiligt war, sind Krisen in Europa nichts Neues, die habe es „von der Gründung weg gegeben“. Er erinnerte daran, dass zu einem vereinigten Europa von Anfang an auch eine gemeinsame Sicherheits- und Außenpolitik gehören sollte, was aber am Widerstand Frankreichs gescheitert sei. „Heute wäre Frankreich froh.“ Eindringlich warnte er davor, die Leistungen der EU kleinzureden, nämlich: „70 Jahre Frieden auf einem Kontinent, der nie Frieden gekannt hat.“

03.12.2015

Medienecho │ UniReport

»Konflikte der Zeit durchdenken«

Gerechtigkeit steht im Fokus der Kolleg-Forschergruppe »Justitia Amplificata«

UniReport der Goethe-Universität Frankfurt, Nr. 6, 3.12.2015, S. 6

16.11.2015

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Der Liberalismus in Gefahr

Drei große Strömungen gibt es, die dem Liberalismus schaden können. In ihrem Vortrag „Die Freiheit nehm’ ich mir: Die täglichen ,Versuchungen‘ im Liberalismus“, referierte die freie Wirtschaftsjournalistin Dr. Ursula Weidenfeld über deren Kerngedanken und Gefahrenpotenzial.

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 16.11.2015.

Die Grundannahme des Liberalismus ist einfach: Der Staat dient lediglich der Rahmenbildung, darf aber nicht zu sehr eingreifen. Doch mittlerweile ist die Grenze zwischen staatlicher Nichteinmischung und der Einschränkung von Freiheitsräumen und Manipulation verschwommen.

20.10.2015

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Forscher zu Gast in der Kurstadt

Sechs Wissenschaftler aus fünf Ländern sind im Herbst zu Gast am Forschungskolleg Humanwissenschaften. Interessierte Bürger können davon profitieren.

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 20.10.2015, S. 9

Als »Fellows« des Kollegs leben und arbeiten derzeit sechs Wissenschaftler einige Monate in Bad Homburg. Sie kommen aus den USA, aus Kanada, Großbritannien, Russland und Italien. Alle beschäftigen sich mit der Frage, vor welchen Herausforderungen unsere Welt in Zeiten der Globalisierung steht.

09.07.2015

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

»Die Lotsind geht von Bord«

Das Forschungskolleg Humanwissenschaften hat seine Geschäftsführerin Ingrid Rudolph in den Ruhestand verabschiedet. Viele Wegbegleiter fanden unendlich viel Lob für eine Frau, die Visionen in die Tat umzusetzen weiß.

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 09.07.2015

»Freundlich, schnell, vermittelnd, erfolgs- und ergebnisorientiert, integrierend, durchsetzungsstark, kompetent, verhandlungssicher . . . «, Professor Matthias Lutz-Bachmann kam aus dem Schwärmen gar nicht raus, als er die scheidende Geschäftsführerin des Forschungskollegs Humanwissenschaften beschrieb: »Sie ist das Gesicht des Kollegs«, lobte der Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften Ingrid Rudolph, die vor kurzem in den Ruhestand verabschiedet wurde.

17.06.2015

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Lokalbahnhöfe der Weltkulturen

Die Regionalstudien blühten mit der Globalisierung auf und versprachen eine neue theoretische Sicht auf die Welt. Wo stehen sie heute?

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Natur und Wissenschaft, 17.06.2015, S. N4

Die Frage, ob die Zerlegung der Welt in Gebiete überhaupt einen sinnvollen wissenschaftlichen Ansatz bildet, kam erst gegen Ende der Veranstaltung. Könnte man nicht mit gleichem Recht Astrophysiker und Mikrobiologen statt nigerianischer und ghanaischer Kultur vergleichen, fragte der Soziologe Rudolf Stichweh. Dass Menschen in lokaler Nachbarschaft dichtere Bezüge weben, ist auch in der globalisierten Welt keine überholte Erkenntnis. Stichwehs nicht einmal provokant gemeinte Frage traf dennoch ins Herz einer unscharfen Disziplin.

05.03.2015

Medienecho │ Hochtaunusverlag

Wie der Klimawandel den Menschen in aller Welt zusetzt

28.02.2015

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Keine Seite kann gewinnen

Der Nahostexperte Michael Mertes sieht viele Parallelen zwischen dem Nahostkonflikt und dem Dreißigjährigen Krieg. Und wenn es nach einmal 30 Jahre dauert, eine Lösung müsse von innen kommen.

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 28.02.2015

26.02.2015

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Schwarz-gelbe Nostalgie

Roland Koch ist zu Gast bei den Liberalen und weckt Erinnerungen an CDU-FDP-Zeiten

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 26.02.2015, S. 3

18.02.2015

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Die Würde der Opfer

Fotoschau zeigt die Betroffenen des Klimawandels weltweit

Frankfurter Rundschau, 18.02.2015, Bad Homburg und Hochtaunus, S. R7

18.02.2015

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Wie dem Wandel trotzen?

Diskussion über Klimaschutz

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 18.02.2015

18.02.2015

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Klimawandel ist nicht gerecht

Eine Diskussion und eine Fotoausstellung im Forschungskolleg Humanwissenschaften beschäftigen sich mit sozialen Folgen der Erderwärmung

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein-Main-Zeitung, 18.02.2015, S. 40

15.11.2014

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Ein Freund der Uni

Alt-OB Assmann erhielt die Ehrenmedaille der Goethe-Universität

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 15.11.2014, S. 13

Wolfgang R. Assmann hat eine weitere Auszeichnung erhalten: Am Donnerstagabend wurde dem langjährigen Bad Homburger OB die Ehrenmedaille der Frankfurter Goethe-Universität verliehen – und auf dem Campus Westend darf er jetzt auch parken.

15.11.2014

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Forschung auf dem Wingertsberg

Ehrenmedaille der Universität für Wolfgang Assmann

Frankfurter Allgemeine Zeitung/Rhein-Main-Zeitung, 15.11.2014, S. 30

14.11.2014

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Köpfe, Freiheit, Geld

Universität Frankfurt ehrt Ex-OB und Ex-Vorstand der Reimers Stiftung Wolfgang Assmann. Er hat sich um die wissenschaftliche Forschung in Bad Homburg verdient gemacht.

Frankfurter Rundschau, 14.11.2014, Bad Homburg und Hochtaunus

03.11.2014

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Frei ist der Mensch, der frei wählt

Verstand, Wille, Freiheit, Explosion – diese Begriffe rund um den Philosophen Immanuel Kant sorgten bei der jüngsten Veranstaltung der Philosophischen Gesellschaft für regen Diskussionsstoff.

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung/Lokales, 3.11.2014

30.07.2014

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ideen der Kinderladen-Bewegung

1969 wurden sie in der liberalen Presse gefeiert, heute noch wirken sie nach

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.07.2014, Geisteswissenschaften, S. N3.

Viele der Erziehungspraktiken, die wir als selbstverständlich wahrnehmen, verdanken wir den Achtundsechzigern. Dies jedenfalls glaubt der Demokratieforscher Till van Rahden. Er bekleidet den Canada Research Chair in German and European Studies an der kanadischen Université de Montréal. In seinem Vortrag "Eine Welt ohne Familie: Der Kinderladen als ein demokratisches Heilsversprechen" am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg beleuchtete er unlängst den unvergleichlichen Anklang, den die Kinderläden in Deutschland fanden; ihr Einfluss sei bis in die Gegenwart spürbar.

24.05.2014

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Das Historische Kolleg ist eröffnet

Freiheit und Konzentration

Taunus Zeitung, 24.5.2014, S. 9

Der Anspruch ist groß, die Messlatte hoch. Gestern wurde das Historische Kolleg im Forschungskolleg Humanwissenschaften eröffnet. Fünf Jahre lang sollen hier Wissenschaftler und Studierende die Möglichkeit haben, zu bestimmten Themen zu forschen.

04.04.2014

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Blick auf Kaiser Wilhelm II. und seine Zeit

Vortragsreihe mit Christopher Clark und John C. G. Röhl im Bad Homburger Schloss

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein-Main, 4.4.2014, S. 43

Mit Onkel Eduard besuchte er das Römerkastell, das er zuvor hatte aufbauen lassen. Die Bahnhofspläne hat er persönlich abgezeichnet, und vom damaligen Standort für das Krankenhaus musste erst seine Frau überzeugt werden. Selbst der Bad Homburger Hausberg für die sonntägliche Wanderung blieb nicht ohne imperialen Einfluss: Dass der Herzbergturm so aussieht, wie er aussieht, ist Wilhelm II. zu verdanken. Man könnte meinen, der letzte deutsche Kaiser sei eine Figur der Bad Homburger Lokalgeschichte. Diese Sichtweise ist ein wenig einschränkt - schließlich galt es für Wilhelm II. nebenbei noch das Deutsche Reich zu lenken und ein wenig Weltpolitik zu machen. Einen umfassenden historischen Anspruch erhebt dagegen eine Reihe von 14 Vorträgen im Landgräflichen Schloss, die sich von Mai bis November mit Kaiser Wilhelm II. und seiner Zeit befasst.

19.02.2014

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Zeitgeschichte ganz neu denken

Historisches Forschungskolleg der Goethe-Uni will große Namen nach Bad Homburg holen

Frankfurter Rundschau vom 19. Februar 2014

18.02.2014

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kaiser und Kapitalismus

Neues Kolleg beginnt mit Historiker Clark

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein-Main/Hochschule, 18.2.2014, S. 46

Christopher Clark hat schon einmal in der Kaiserloge der Erlöserkirche Platz nehmen dürfen, und auch andernorts dürfte der australische Historiker bei seinem ersten Aufenthalt in Bad Homburg auf die Spuren Wilhelms II. gestoßen sein. Bald kann Clark seine Eindrücke von der Kurstadt, die in den Jahren vor 1914 ein Treffpunkt des europäischen Adels war, auffrischen und vertiefen: Vom 16. bis 30. Mai wird der Autor des Bestsellers »Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog« ein zweites Mal im Forschungskolleg Humanwissenschaften zu Gast sein.

13.02.2014

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Forschen oberhalb des Kurparks

Frankfurter Goethe-Universität hat einige Verbindungen nach Bad Homburg

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein-Main, 13. Februar 2014, S. 51

13.02.2014

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Stadt unterstützt Forschungskolleg mit 50 000 Euro

Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universität feiert 100. Geburtstag in der Reimers-Stiftung

Taunus Zeitung vom 13. Februar 2014

05.09.2013

Medienecho │ Deutschlandfunk

Drohnen

Ethische Herausforderungen morderner Kriegsführung

Deuschlandfunk, Studiozeit, 5. September 2013, 21 Uhr

Anfang September fand am Forschungskolleg Humanwissenschaften eine Tagung über militärische Robotik und die Veränderung bewaffneter Konflikte statt. Mirko Smiljanic, Redakteur des Deutschlandfunks, sprach mit den Tagungsteilnehmern Generalleutnant Martin Schelleis (Kommandeur der Einsatzverbände der Luftwaffe), Dr. Bernhard Koch (Institut für Theologie und Frieden Hamburg) und Dr. Niklas Schörnig (Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung).rnrn

29.10.2012

Medienecho │ dpa

Privat war gestern

Intimes in der Kunst und Sorglosigkeit im Netz

Unter der Überschrift »Privat war gestern« berichtet der dpa über die Ausstellung »Privat«, die gegenwärtig in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt zu sehen ist, und die öffentliche Abendveranstaltung »Das digitale Selbst«, die am 23. Oktober am Forschungskolleg Humanwissenschaften stattgefunden hat. Hauptrednerin des Abends war die Philosophin Beate Rössler aus Amsterdam, die ein Buch über Der Wert des Privaten geschrieben hat. Diskutiert wurde ihr Buch auf dem Podium mit den Bloggern und Autoren Chrisitan Heller und Kathrin Passig, dem Psychologen Chrispoph Engemann aus Weimar, dem Journalisten Konrad Lischka und dem Juristen Spiros Simitis.rnrnDer dpa-Beitrag wurde zur Grundlage von Artikeln in stern.de, Augsburger Allgemeine Zeitung, Wiener Zeitung Online, Mainpost.

25.10.2012

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Prima leben ohne Privatsphäre

Im Netz gibt man mehr von sich preis - Der Blogger findet das ok, die Professorin problematisch

Frankfurter Rundschau vom 25. Oktober 2012, S. R7

23.04.2012

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Frauenfrage entscheidet

Ali-Ridha Chennoufi über die Zukunft der Arabellion

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton, 20. April 2012, S. 33

04.02.2012

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kommt die Genom-Chipkarte?

Vortrag und Diskussion über individualisierte Medizin

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.02.2012, Nr. 30, S. 57

18.01.2012

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Vorerst verfehlt

15.11.2011

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Im Paarlauf

02.08.2011

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Die Forscher-WG

In der Villa Reimers wohnen und arbeiten Wissenschaftler aus aller Welt

31.08.2010

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Erdbürger können sich nicht aus dem Weg gehen

08.07.2010

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Als Vater nicht mehr das letzte Wort hatte

Das »Forschungskolleg Humanwissenschaften« am Wingertsberg öffnet sich mit Vorträgen für die Bad Homburger. Forscherkinder toben am Montagabend durchs Gelände, während Professor Dr. Till van Rahden darüber spricht, wie Mann und Frau als Eltern im Jahr 1959 gleichberechtigt wurden.

30.06.2010

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Papa und die Demokratie

Uni-Vortrag zum Ende des Patriarchats in der Bundesrepublik

10.06.2010

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Eine Frau, die Mut macht

Die Iranerin Shadi Sadr arbeitet zurzeit am Bad Homburger Forschungskolleg Humanwissenschaften. Jetzt wurde sie in ihrer Heimat in Abwesenheit zu einer Haftstrafe und 74 Peitschenhieben verurteilt.

01.06.2010

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Sechs Jahre Haft für Shadi Sadr

Shadi Sadr, iranische Menschenrechtlerin und Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg, ist in Abwesenheit vom Revolutionsgericht in Teheran zu sechs Jahre Haft und 74 Peitschenhieben verurteilt worden.

07.05.2010

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Auf dem Bildungsbalkon

Forschungskolleg in der Reimers-Stiftung startet ins zweite Studienjahr.

06.05.2010

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Forschung in Bad Homburg

Humanwissenschaften im zweiten Arbeitsjahr.

18.03.2010

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Preis für Shadi Sadr

Geehrte Aktivistin ist Gast der Goethe-Uni

16.03.2010

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gastforscherin geehrt

Eine mutige Frau arbeitet am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität. Shadi Sadr, iranische Menschenrechts-Aktivistin, ist vom amerikanischen Außenministerium mit einem der »International Women of Courage Awards« ausgezeichnet worden.

08.09.2009

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Immer wieder Spinoza

Michael Rosenthal erforscht die deutsch-jüdische Philosophie.

28.08.2009

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Raum für große Gedanken

Im neuen Forschungskolleg Humanwissenschaften rauchen die Köpfe. Der erste Gastwissenschaftler, ein amerikanischer Philosoph, hat dort Quartier bezogen – und gewinnt in Deutschland ganz ungeahnte Erkenntnisse.

28.08.2009

Medienecho │ Frankfurter Rundschau - Campus

Ungeliebte Patrioten

Forscher im Fokus. Michael Rosenthal betrachtet das Schicksal jüdischer Soldaten im Ersten Weltkrieg

Frankfurter Rundschau vom 28. August 2009, Seite R11

16.06.2009

Medienecho │ Frankfurter Rundschau - Campus

Gedanken in der Krise

David Ellerman über Hilfe zur Selbsthilfe

16.05.2009

Medienecho │ HR Fernsehen - Horizonte

Die Gerechtigkeits-Katastrophe

Warum die Welt nicht so bleiben kann wie sie ist

Thomas Pogge ist im Mai in Bad Homburg zu Gast bei einer Veranstaltungsreihe des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Herbert Quandt-Stiftung. Er wird dort referieren über »Vermessung des Fortschritts. Indizes für Armut, Entwicklung, Geschlechtergleichheit«.

15.05.2009

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Armut wird heruntergerechnet«

Der Gerechtigkeitsphilosoph und Yale-Professor Thomas Pogge hat die von der Weltbank gesetzten Armutsgrenzen kritisiert. In einem Vortrag am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg warf er der Weltbank vor, sie rechne durch das schrittweise Herabsetzen der Grenzwerte die globale Armut herunter.

09.05.2009

Medienecho │ Frankfurter Rundschau - Campus

Ungerechte Welt

Er gilt als einer der wichtigsten Gerechtigkeitsphilosophen der Gegenwart. Als »Weltveränderungsdenker« bezeichnet ihn die Wochenzeitung Die Zeit in ihrer aktuellen Serie über weltweit führende Aufklärer und Visionäre. Jetzt hält Thomas Pogge einen Vortrag an der Frankfurter Goethe-Universität, und zwar im neu eröffneten Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg.

08.05.2009

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Fortschrittsgedanken eines Philosophen

Er gilt als einer der wichtigsten Gerechtigkeitsphilosophen, als Weltveränderungsdenker. Jetzt hält Thomas Pogge, Professor für politische Philosophie und Ethik, einen Vortrag am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität, Am Wingertsberg 4.

30.04.2009

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Verändern statt abwracken

28.04.2009

Medienecho │ Frankfurter Rundschau - Campus

Töpfers Sicht

29.01.2009

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Alles in Frage stellen«

Das neu gegründete Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg wird seine Arbeit Ende April mit einer Vorlesungsreihe zum Thema Entwicklungszusammenarbeit beginnen. Durch finanzielle Unterstützung der Herbert Quandt-Stiftung und des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft konnten mit Klaus Töpfer, Thomas Pogge und David Ellerman bedeutende Referenten gewonnen werden. Das Kolleg ist eine Kooperation der Universität Frankfurt und der Werner Reimers Stiftung.

23.01.2009

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Lehre mit Promi-Faktor

23.01.2009

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Willkommen im Haus der Wissenschaft

23.01.2009

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Klaus Töpfer als Referent

11.12.2008

Medienecho │ Bad Homburger Woche

Klaus Töpfer wird der erste Referent am Wingertsberg sein

06.12.2008

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Der Schlüssel zu einer exzellenten Forschung

04.12.2008

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nachdenken über Normen mit Blick bis nach Frankfurt

04.12.2008

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Intellektuelles Zentrum der Region

25.11.2008

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Im Grünen forschen

25.11.2008

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Denken im Team

19.11.2008

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hier kocht der Chef selbst

19.11.2008

Medienecho │ Bild-Zeitung

Uni-Chef macht Grie Soß

19.11.2008

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Rudolf Steinberg lässt nichts anbrennen

18.11.2008

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Ausgeklinkt forschen

27.08.2008

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Moralfragen am Hardtwald

27.08.2008

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

In Bad Homburg startet eine »ethische Welle«

12.03.2008

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Presse

Der Blick nach Frankfurt soll nicht die einzige Verbindung bleiben

12.03.2008

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Grundlagenforschung im Grünen

02.10.2007

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Denker-Domizil im Grünen

11.10.2006

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bad Homburg bekommt Forschungskolleg