The Forschungskolleg Humanwissenschaften: Events

Thursday, 02 July 2026, 20:00
Ort: Forschungskolleg Humanwissenschaften, Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg

John McCloy Transatlantic Forum
Abschließendes Podiumsgespräch in der Reihe: »Umkämpftes Vermächtnis. Die ›Declaration of Independence‹ als lebendige Tradition, 1776 – 2026«

Christina Morina (Universität Bielefeld), Till van Rahden (Université de Montréal), Tine Stein (Georg-August-Universität Göttingen)
»›By Authority of the Good People‹: Freiheit und Gleichheit in Zeiten illiberaler und autokratischer Politik«

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Weitere Informationen folgen bald.

Auf dem Podium
Christina Morina ist Professorin für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der deutschen und europäischen Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts, der Geschichte und Nachgeschichte des Zweiten Weltkriegs, der politischen Ideengeschichte und der politischen Kultur- und Erinnerungsgeschichte. Ausgewählte Veröffentlichungen: Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er Jahren (Siedler, 2023), ausgezeichnet mit dem Deutschen Sachbuchpreis 2024, sowie Das amerikanische Beben. Erfahrungen und Konsequenzen für die deutsche Demokratie (Siedler, 2026).

Till van Rahden unterrichtet Neuere und Neueste Geschichte an der Université de Montréal, von 2006 bis 2016 als Inhaber des Canada Research Chair in German and European Studies. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der europäischen Geschichte seit der Aufklärung. Dabei interessiert er sich besonders für die Spannung zwischen dem schwer fassbaren Versprechen demokratischer Gleichheit und der Allgegenwart von kultureller Verschiedenheit. Ausgewählte Veröffentlichungen: Demokratie: Eine gefährdete Lebensform (Campus, 2019) und Vielheit: Jüdische Geschichte und die Ambivalenzen des Universalismus (Hamburger Edition, 2022).

Tine Stein ist Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen. Ihre Forschung konzentriert sich auf die normativen Grundlagen des demokratischen Verfassungsstaates, insbesondere auf das Verhältnis von Politik, Recht und Religion sowie auf Fragen von Demokratie und ökologischer Verantwortung. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift DER STAAT und Permanent Fellow des Integrative Research Institute Law & Society der Humboldt-Universität zu Berlin. Ausgewählte Veröffentlichungen: Politische Grundbegriffe im 21. Jahrhundert, hg. von Tine Stein et. al.(Nomos, 2023) und »Claus Offe (1940–2025). Würdigung des wissenschaftlichen Werks und seiner Rolle als politischer Intellektueller« in: Leviathan (2026).

Moderation
Lukas Fuhr ist Redakteur im Politikressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


Über die Reihe
Im Jahr 2026 jährt sich die amerikanische Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 zum 250. Mal. Das John McCloy Transatlantic Forum am Forschungskolleg Humanwissenschaften nimmt dies zum Anlass, um sich – gerade auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Entwicklungen in den USA – in einer interdisziplinären Vortragsreihe mit der Wirkungsgeschichte und Aktualität der »Declaration of Independence« zu befassen.
Die Reihe wird in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte veranstaltet.

Anmeldung
Zur besseren Disposition bitten wir um vorherige Anmeldung bis zum 25. Juni 2026 unter:
anmeldung@forschungskolleg-humanwissenschaften.de.
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.



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