Sabine Andresen
Professorin für Sozialpädagogik und Familienforschung an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
Aufenthalt
2020–2024
Forschungsthema
»Gewalt in generationalen Ordnungen. Erfahrungen, Thematisierungsweisen und Aufarbeitung«
Projektbeschreibung
Aufbauend auf meine Forschungen zu Gewalterfahrungen in der Kindheit thematisiere ich in diesem Projekt Gewalterfahrungen in verschiedenen Lebensphasen. Dabei nehme ich vor allem das Alter in den Blick und untersuche – empirisch, historisch und theoretisch – den Zusammenhang von Gewalterfahrungen in Kindheit und Alter.
Wissenschaftliches Profil
Sabine Andresen ist seit 2011 Professorin für Sozialpädagogik und Familienforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Außerdem ist sie Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, die 2016 auf Beschluss des Deutschen Bundestages ihre Arbeit aufnahm, sowie Vizepräsidentin des Deutschen Kinderschutzbundes Bundesverband e. V. 2017 wurde sie in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz aufgenommen.
Veröffentlichungen (Auswahl)
- »Was Aufarbeitung von Unrecht bedeutet. Ein Beitrag zur Klärung«, in: S. Andresen, D. Nittel und C. Thompson (Hg.), Erziehung nach Auschwitz bis heute: Aufklärungsanspruch und Gesellschaftsanalyse, (=Frankfurter Beiträge für Erziehungswissenschaften Bd. 22), Frankfurt am Main 2020.
- »Revisiting the Child from Back Then. Reports on Sexual Abuse in Childhood and Systematic Perspectives on Vulnerability«, in: Childhood Vulnerability Journal 1,1 (2019), S.51-66.
- (mit R. Tippelt), Sexuelle Gewalt in Kindheit und Jugend. Theoretische, empirische und konzeptionelle Erkenntnisse und Herausforderungen erziehungswissenschaftlicher Forschung, (= 64. Beiheft der Zeitschrift für Pädagogik), Weinheim, Basel 2018.
- (mit S. Künstler), »Vulnerabilität und sexuelle Gewalt in der Kindheit. Herausforderungen der Kindheitsforschung«, in: Zeitschrift für Sexualforschung 28, 4 (2017) S.318-334.